Veröffentlicht in Autobiografie

Sieben Geschwister

Die nächsten Fragen zu meiner Biografie.

Fragen und Antworten, 5 6

5. Haben Sie Geschwister? 6. Wie groß war Ihre Familie und als wievieltes Kind wurden Sie geboren?

Ida und Jakob Schütz hatten sieben Kinder: Lilli, Ewald, Aneta, Ida, Jakob, Rosa, Erna. Ich kam als vorletztes Kind zur Welt. Drei Jahre nach mir wurde Erna geboren, da war unsere Mutter schon 44 Jahre alt. An das Zusammenleben mit Lilli und Ewald kann ich mich nicht mehr erinnern – sie verließen das Elternhaus als ich noch klein war. Auch an Aneta habe ich kaum Erinnerungen, sie ging ebenso weg, sobald sie die Volljährigkeit erreicht hatte. Im Grunde „flogen“ wir alle aus dem Nest, so früh wie es nur möglich war – ich sogar schon mit 17.

Ida und Jakob Schütz mit Kindern (von links nach rechts) Ida, Aneta, Jakob, die kleine vorne bin ich.
Mein Bruder Jakob und ich.
Erna, Aneta, Ida und rechts ich. Der kleine Junge vorne ist Anetas Sohn.

Von uns sieben, die wir alle nacheinander mit Familien Ende der 80er – Anfang der 90er nach Deutschland kamen, sind zwei nicht mehr am Leben. Der älteste Bruder (zwischen uns war ein Unterschied von 17 Jahren) starb 2010; meine sieben Jahre ältere Schwester Ida – vor vier Jahren. Ida hätte ich noch so vieles sagen wollen … Leider kann ich das nur noch post mortem tun: Für Ida

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Autor:

Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern für meine Blogs und für die Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: "In der sibirischen Kälte" und "Andersrum". Einige meiner Texte sind auch als eBooks im Internet frei zugänglich.

2 Kommentare zu „Sieben Geschwister

    1. Lieber Sven, mein teurer und treuer Leser und Freund!
      Du findest immer so warme Worte für das, was ich schreibe, und ich spüre, wie aufrichtig sie sind, und das freut mich ungemein. Auch wenn ich keine große Schriftstellerin bin (dazu wäre noch ein langer Weg und viel Arbeit nötig und das schaffe ich nicht mehr), so ist es doch ein schönes Gefühl, zu wissen, dass jemand (und nicht nur eine Person!) meine Texte gern liest und sie so hoch schätzt. Und ja – ich verarbeite auf diese Weise vieles, was mich belastet, und das ist gut so, auch wenn es oft zu offen und persönlich ist. Aber so bin ich eben. 😉
      Herzlichen Dank!
      Rosa
      PS: Diese Antwort habe ich auch unter deinem Kommentar zum Text „Für Ida“ gesetzt. 😊💗

      Gefällt 1 Person

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