Veröffentlicht in Humor, Social Media

Trifft sich gut

Heute bei WDR 2:
Wilfried Schmickler: Diktatur und Demokratie.
„Gute Frage: Was machen eigentlich all die hin und her und kreuz und quer denkenden Kämpfer*innen gegen die Corona-Diktatur jetzt, da sich diese Diktatur selbst abschafft? WDR 2 Kabarettist Wilfried Schmickler hätte Vorschläge.“
😃😃😃

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/wdr2-kabarett/audio-wilfried-schmickler-diktatur-und-demokratie-100.html

Autor:

Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern für meine Blogs und für die Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: "In der sibirischen Kälte" und "Andersrum". Einige meiner Texte sind auch als eBooks im Internet frei zugänglich.

14 Kommentare zu „Trifft sich gut

  1. Meine Frage wäre eine andere.
    Was können wir tun, um den sogenannten „Querdenkern“, jenseits von Belustigung und Häme, ein wenig mehr Vertrauen in die Menschheit zu ermöglichen? Fast hätte ich geschrieben: einzuimpfen 🙂
    LG Michael

    Gefällt 1 Person

      1. Vielleicht mal die Bücher von Alice Miller lesen? Die Autorin untersucht den Ursprung der Aggression und analysiert zB auch Hitlers Kindheit, der etwa einen jüdischen Großvater hatte und dafür in der Schule gehänselt wurde oder von seinem Vater mit dessen Ledergurt prophylaktisch und rituell in der Scheune geschlagen wurde, für die Taten, die er noch tun würde – und er hat sie ja dann auch getan .. Auch Kafkas Kindheit wird durchleuchtet, der zur Strafe Nächte stehend auf dem Balkon verbringen musste, weil sein Vater ihn „abhärten“ wollte .. usw. usw.

        Das Borderline-Syndrom (auch Hans-mein-Igel-Syndrom) entsteht in den frühkindlichen Jahren und ist gekennzeichnet durch eine undefinierbare innere Wut, die ein Leben lang anhält und die man zwar therapieren kann, so dass der Betroffene lernt, mit seiner Störung umzugehen, aber die doch kaum wirklich zu heilen ist.

        Integrieren ist immer besser als ausgrenzen. Keiner kennt das Leben des andern, keiner ist nur auch vier Wochen in den Schuhen eines anderen gelaufen. Da muss ich Michael Recht geben und früher war ich selbst mal als Hermann Hesse-Leser und Kriegsdienstverweigerer, der im Auftrag der Kirche sich um ältere Menschen kümmerte, die sonst keine Ansprache und keine Hilfe gehabt hätten, ein Idealist, der noch Träume hatte.

        Zur Einführung empfehle ich:

        „Das Drama des begabten Kindes“ von Alice Miller
        „Das-Hans-mein-Igel-Syndrom oder die Borderline-Störung verstehen“ von Hans-Peter Röhr

        Ich rede übrigens hier wieder nicht über mich, sondern als Germanist, der Psychoanalyse und Philosophie als Nebenfächer studiert hat.

        Es gibt eben Dinge, da kann man flachsen und es gibt Dinge, die sind ernst. Hab mich entschieden heute mal ernsthaft zu schreiben. Morgen wird wieder gesoffen und rumgeprollt 😉

        In diesem Sinne alles Liebe ❤

        Gefällt 2 Personen

      2. Alice Miller ist eine gute Empfehlung, ich habe „Du sollst nicht merken“ wieder und wieder gelesen.
        Ich selbst rede leider immer wieder über mich selbst, ohne es zu merken. Wie oft schon bin ich über andere hergezogen, nur um am Ende zu sehen, dass es meine Schattenseiten waren, die ich ihnen ankreidete…
        LG Michael

        Gefällt 2 Personen

  2. Weil ich grad bei Büchern bin: Vielleicht auch mal „Menschenkenntnis“ oder „Der Sinn des Lebens“ von Alfred Adler lesen, zwei Werke die aktueller denn je sind und auch von Watzlawick heute noch empfohlen werden. Alles leicht verständlich geschrieben, für jeden geeignet.

    Ich halt gerade eine unbezahlbare Ausgabe von Nietzsche „Also sprach Zarathustra“ in Händen, gedruckt auf Kriegspapier 1918 und muss sehr vorsichtig damit umgehen, weil das Papier sehr vergilbt ist. Die Schrift ist wohl altdeutsch und kaum zu entziffern, aber ich hab mal spontan aufgeschlagen:

    „Siehe, wir wissen, was du lehrst: Dass alle Dinge ewig wiederkehren und wir selber mit, und dass wir schon ewige Male dagewesen sind , und alle Dinge mit uns.“

    Ich wünch dir einen guten Abend, Sven 🙂

    Gefällt 1 Person

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