Ich habe eine Sehstörung, die als Hornhautverkrümmung, Stabsichtigkeit oder Astigmatismus bezeichnet wird. Schon als Kind hatte ich meine Schwierigkeiten damit. Um in der Schule von der Tafel besser ablesen zu können, war ich immer gezwungen, in der ersten Reihe zu sitzen.
„Durchblick“ weiterlesenMonat: September 2025
Schreiberfahrungen – Interview
In diesem Interview, das auf der Website Seelenschreiberei veröffentlicht wurde, erzähle ich, wie ich zum Schreiben gekommen bin, was es für mich bedeutet, aber auch ein wenig über mich selbst. In der Hoffnung, dass es mir gelungen ist, bedanke ich mich ganz herzlich bei Anina für die interessanten Fragen und vor allem für die großartige Gelegenheit, meine Antworten mit anderen zu teilen.
Hier geht es zum Interview: Schreiben bedeutet, sich mitzuteilen.
Unter der Wolke
Was wäre, wenn all die in der Cloud gespeicherten Fotos, Texte, Videos und persönlichen Inhalte plötzlich ans Licht träten – wenn sich die „Datenwolke“ wie ein gigantisches Panoramafenster über unseren Köpfen öffnete? Milliarden von Dateien, Erinnerungen, Geständnissen, Sehnsüchten … nicht mehr verborgen in Serverfarmen, sondern sichtbar wie Sternbilder am Nachthimmel – doch statt romantischer Konstellationen wären es Cluster aus Steuerunterlagen, Liebesbriefen, peinlichen Selfies und längst vergessenen Chatverläufen. Ein Kosmos der Intimität – entblößt, ungeschützt.
„Unter der Wolke“ weiterlesenMein Herbst 1969
Eine Wiederveröffentlichung
Es ist September. Seine Zeit ist gekommen. Im Grunde ist der Herbst schon da, er sammelt sich bloß ein wenig, sucht noch das passende Gewand für dieses Jahr aus, die passende Melodie, den passenden Duft …
„Mein Herbst 1969“ weiterlesenIch liebe es nach wie vor
Wiederveröffentlichung, überarbeitet
Als junges Mädchen bin ich ziemlich in mich gekehrt gewesen. Schon von klein auf grübelte ich über dies und jenes, machte mir viele Gedanken um das Universum und seine Geheimnisse, versuchte, das Sein zu ergründen und mir das Nichtsein vorzustellen. Ich träumte von einer besseren Welt, in der alles so war, wie ich es mir und für mich wünschte. Die Träumereien liefen letztlich unweigerlich in den tristen Alltag hinaus, immer und immer wieder.
„Ich liebe es nach wie vor“ weiterlesen


