Vielleicht wundert ihr euch, angesichts des Beitragstitels und des Bildes, vielleicht wissen es manche von euch bereits, andere ahnen es, aber so fühlen wir uns – als wären wir in ein schwarzes, bodenloses Loch gestürzt. Es ist unfassbar, für alle, die Mikel kennen und lieben gelernt haben. Mein Enkelsohn, der wunderbarste Mensch der Welt, ist nicht mehr da. Von einem Moment auf den anderen hat das Schicksal ihn uns genommen, für immer. Es gibt keinen Trost, nichts, was diesen unendlichen Schmerz lindern könnte.
„Schwarz“ weiterlesenAutor: Rosa
Im Park
Aus der alten Schreibwerkstatt-Mappe
Der folgende Text diente einst als Vorlage für das Drabble „Der Farbmalkasten“. Er entstand etwa 1995, in jener Zeit, als ich eine Schreibwerkstatt besuchte. Natürlich habe ich ihn korrigiert und ein paar Sätze umformuliert, doch zu meinem Erstaunen gab es nicht viele Fehler. Ich glaube, ich kann ihn jetzt guten Gewissens in die Kategorie „Kurzgeschichten“ einordnen. 😃
„Im Park“ weiterlesenDie Poesie der Stille
Verse aus meinem alten Notizbuch
Der Fisch im Wasser schweigt,„Die Poesie der Stille“ weiterlesen
das Tier auf der Erde lärmt,
der Vogel in der Luft singt.
Aber der Mensch hat in sich
das Schweigen der See,
den Lärm der Erde
und die Musik der Lüfte.
Rabindranath Tagore
Aus Sibirien ins Sauerland
Heimat: Was verbinde ich mit diesem Wort?
Der folgende Text stammt aus dem Buch „In der sibirischen Kälte“. Da er auch auf meiner Homepage veröffentlicht ist, möchte ich ihn hier ebenfalls zugänglich machen, leicht an heutige Verhältnisse angepasst.
Im gewissen Sinne ist er die Fortsetzung meines vorangegangenen Beitrags „Nie wieder“.
„Aus Sibirien ins Sauerland“ weiterlesen
Nie wieder
Über die Antwort auf diese Frage muss ich nicht lange nachdenken; sie ist für mich eindeutig und endgültig. Ich möchte niemals wieder nach Omsk reisen – in jene Stadt, in der ich einst ein Leben führte, das mir heute fremd vorkommt, fast unbegreiflich erscheint. Mit diesem Ort sind erheblich mehr schlechte als gute Erinnerungen verbunden. Er sucht mich immer wieder heim, nachts, in meinen Träumen. Ich gehe durch Straßen, die mir bis ins Detail vertraut sind, folge alten Wegen, als hätte ich sie nie verlassen, und weiß: Es gibt kein Entkommen, keinen Ausgang aus diesem düsteren Labyrinth, keinen Weg zurück nach Deutschland. Dieses Gefühl der bedrückenden Ausweglosigkeit und der bodenlosen Ohnmacht ist unerträglich. Es versteht sich daher von selbst, wie glücklich ich bin, wenn ich erwache: in meinem Bett, in meiner Wohnung, in meiner Heimat – einer Heimat, die ich mir vor 33 Jahren neu geschaffen habe.
Die Frage „Warum?“ lässt sich ebenso leicht beantworten. Dazu schrieb ich bereits 2023 einen Beitrag, den ich hier anfüge:
Das reich illustrierte E-Book zu dieser mehr oder weniger abenteuerlichen Reise „Die Reise zurück: Wo ich einmal war“ könnt ihr immer noch als E-Book bei BookRix lesen.
Einen Download gibt es auch in „Rosas Buchshop“, ganz am Ende.
Allen, die neugierig auf diese Reise sind, wünsche ich viel Vergnügen. Es wird in jedem Fall eine interessante Lektüre sein – das verspreche ich.
Beitragsbild: Omsk im Jahr 2003.

