Als ich vorgestern den Beitrag https://rosasblog54.com/2026/03/05/danke-genosse-stalin/ über Stalin schrieb, war mir gar nicht bewusst, dass der 5. März sein Todestag ist. Das erfuhr ich erst gestern zufällig. Wer behält schließlich im Kopf, wann ein Diktator sein Ende fand? Aber bemerkenswert ist dieser Zufall schon. Ebenso bemerkenswert sind die Umstände seines Todes. Dazu sage ich nur: Passt! Gut, dass er nicht noch ein Jahrzehnt länger gelebt hat und eine weitere Million Menschen vernichten konnte.
„Das Ende des Diktators“ weiterlesenKategorie: Diktatur
„Danke dem Genossen Stalin für unsere glückliche Kindheit!“ oder „Momashore eg tiliani“
Heute einmal andersherum: eine (durch KI unterstützte) Übersetzung aus dem Russischen ins Deutsche. Quelle: https://bessmertnybarak.ru/article/spasibo_tovarischu_stalinu/
„„Danke dem Genossen Stalin für unsere glückliche Kindheit!“ oder „Momashore eg tiliani““ weiterlesenFast ohne Kommentar
Neues Gesetz
Artikel aus dem russischen Netz – von mir übersetzt.
Die Abgeordneten der Staatsduma in Russland [wo sonst?] haben einstimmig [wie sonst?] ein Gesetz verabschiedet, das „kinderfreie Propaganda“ im Internet, in den Medien, im Kino und in der Werbung verbietet. Der Gesetzentwurf wurde sofort in der zweiten und dritten Lesung angenommen.
„Fast ohne Kommentar“ weiterlesenNicht zu fassen
Das Neueste aus Russland
Alexej Nawalny’s Mutter Ljudmila Nawalnaja berichtet, ihr sei die Leiche ihres Sohnes im Leichenschauhaus von Salechard gezeigt worden. Laut Nawalnaja wurde sie am Abend des 21. Februar in die Leichenhalle gebracht, wo sie ein ärztliches Attest über den Tod ihres Sohnes unterschrieb. Sein Körper wurde ihr jedoch nicht übergeben. Stattdessen legten die Ermittler Bedingungen fest – wo, wann und wie Alexej Nawalny begraben werden darf.
„Nicht zu fassen“ weiterlesenWahrnehmung
Die Welt fühlt sich eigenartig an, wenn ich an Alexey Nawalny’s Tod denke – unwirklich, surreal. Oder gerade erst – scharfkantig und schneidend real … Nein, natürlich kannte ich Alexej nicht persönlich, und doch ist sein Tod auch für mich ein Verlust. Das Gefühl ist schwer in Worte zu fassen. Es gleicht einer Vision von einem Land, in dem das Licht ausgegangen ist und niemand mehr weiß, was als Nächstes geschieht. Gleichzeitig beschleicht mich eine leise Ahnung, dass die Finsternis nur vorübergehend sein wird, dass sich dort in der Dunkelheit etwas in Bewegung setzt, wie ein Schneeball, der langsam ins Rollen kommt. Dieser so zuverlässige sechste Sinn, den ich schon lange – eigentlich seit meiner Jugend – nicht mehr wahrgenommen habe und der plötzlich wieder da ist, lässt mich hoffen. Vielleicht ist es nicht bloß eine Illusion?
„Wahrnehmung“ weiterlesen

