Wenn ich mir sage,
dass du verreist bist,
auf einer Mission,
dass du weit fort gegangen bist,
für eine lange, stille Zeit,
vielleicht
bis ans Ende der Welt,
oder weiter,
noch weiter hinaus,
an den Rand des Universums …
Wenn ich mir sage,
dass du irgendwo da draußen bist,
umgeben von guten Menschen, erfüllt
von Glück und Frieden,
dass du, obwohl so fern,
an uns denkst,
an jene, die dich lieben,
uns vermisst,
so tief,
wie wir dich vermissen …
Wenn ich mir das so sage,
dann spüre ich deine Nähe
und die Verbundenheit,
mein Schmerz wird ein wenig kleiner …
ein wenig.
Dann kann ich mir vorstellen,
dass du irgendwann zurückkommst
von deiner Mission,
dass wir dich eines Tages
wieder in die Arme schließen.
Wenn das Telefonat baden geht
Zu diesem Thema habe ich ebenfalls etwas beizutragen, und am besten mache ich das mit einem passenden Abschnitt aus meinem Buch.
„Wenn das Telefonat baden geht“ weiterlesenIch fahre mit
Reisen war noch nie meine Leidenschaft. Bis zum 38. Lebensjahr hatte ich auch wenig Möglichkeiten dazu. Für eine durchschnittliche Familie war das in Russland einfach zu kostspielig, und andere Länder zu besuchen, war absolut unmöglich. Um es klarer auszudrücken: absolut verboten. Erst in Deutschland konnte ich die Reisefreiheit voll erleben. Mittlerweile ist die Liste der Länder und Orte, die ich in den vergangenen 24 Jahren gesehen habe, ziemlich lang. Allerdings gestehe ich: Mir macht es auch nichts aus, den Urlaub einmal daheim zu verbringen … oder zweimal. 😃
„Ich fahre mit“ weiterlesenZwischen Horror und Menschlichkeit
So manch einer von euch verzieht das Gesicht, wenn er den Namen Stephen King hört, nicht wahr? Ach, der … der veröffentlicht doch wie am Fließband, und wahrscheinlich lässt er auch noch für sich schreiben.
„Zwischen Horror und Menschlichkeit“ weiterlesenWenn das Chaos wieder eintritt
Den folgenden Artikel schrieb ich vor genau acht Jahren. Inzwischen kann ich besser mit meinem ganz persönlichen Phänomen umgehen: Ich versuche nicht mehr krampfhaft zu begreifen, was gerade in meinem Kopf passiert, sondern schenke dem Chaos einfach keine Beachtung. Dann ist es auch schneller vorbei.
„Wenn das Chaos wieder eintritt“ weiterlesenDu wirst immer bei uns bleiben
Drei Monate sind seit Mikels Tod vergangen, und es fällt mir immer noch schwer, das als Tatsache zu akzeptieren. Aber ich muss. Ich muss anerkennen, dass mein Enkelsohn nicht mehr da ist. Und doch ist er auf besondere Weise anwesend: in meinen Gedanken, in meinem Herzen. Als guter Geist?
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