Wenn ich mir sage,
dass du verreist bist,
auf einer Mission,
dass du weit fort gegangen bist,
für eine lange, stille Zeit,
vielleicht
bis ans Ende der Welt,
oder weiter,
noch weiter hinaus,
an den Rand des Universums …
Wenn ich mir sage,
dass du irgendwo da draußen bist,
umgeben von guten Menschen, erfüllt
von Glück und Frieden,
dass du, obwohl so fern,
an uns denkst,
an jene, die dich lieben,
uns vermisst,
so tief,
wie wir dich vermissen …
Wenn ich mir das so sage,
dann spüre ich deine Nähe
und die Verbundenheit,
mein Schmerz wird ein wenig kleiner …
ein wenig.
Dann kann ich mir vorstellen,
dass du irgendwann zurückkommst
von deiner Mission,
dass wir dich eines Tages
wieder in die Arme schließen.
Beneidenswert?
Wenn du sofort jede Fähigkeit perfekt beherrschen könntest: Welche wäre das – und warum?
Wenn ich eine Fähigkeit sofort perfekt beherrschen könnte, wäre es wohl die Redegewandtheit – die Kunst, frei und sicher zu sprechen. Spontan ist es das Erste, was mir einfällt. Aber ist Redegewandtheit überhaupt eine Fähigkeit? Wie auch immer: Mir fehlt sie seit meiner Geburt. Schon als Kind war ich schweigsam – zu Hause, draußen, in der Schule. Ich hasste es, vor der Klasse zu stehen und später vor Kolleg*innen sprechen zu müssen.
„Beneidenswert?“ weiterlesenEin Wochenende, zwei Selfies und zwei Rosas
Wir haben es wieder getan: meine Urheimat Bad Sooden-Allendorf besucht, wenn auch nur übers Wochenende. Eine kleine Auszeit aus dem Alltag, die der Seele ausgesprochen gut getan hat. Dieser Ort hat eine ganz eigene Wirkung auf mich. Dort fühle ich mich zu Hause. Warum, darüber habe ich in früheren Beiträgen schon geschrieben, also erspare ich euch Wiederholungen. Ein paar Bilder folgen trotzdem gleich. Die Motive sind allerdings nicht neu, bloß aus einem anderen Blickwinkel eingefangen.
„Ein Wochenende, zwei Selfies und zwei Rosas“ weiterlesenUps!
Peinlich: Soeben habe ich in dem Beitrag https://rosasblog54.com/2026/06/07/gedanken-gute-und-weniger-gute/ mit Schrecken entdeckt, dass sich unter dem eigentlichen Text ein paar Absätze eingeschlichen haben, die mit dem Thema (aber so was von!) gar nichts zu tun haben. Na ja, „eingeschlichen“ ist das falsche Wort – ich hatte sie selbst, noch im Entwurf, aus der Microsoft-Hilfe hineingesetzt, um schnell auf die Formulierungen zugreifen zu können, denn ich hatte Probleme mit meinem Microsoft-Konto. Vor der Veröffentlichung des Blogartikels sollten sie natürlich gelöscht werden. Ich meine, es auch getan zu haben. Anscheinend aber doch nicht.
Ich bitte um Entschuldigung für dieses blöde Versehen, das euch sicher sehr verwundert hat. Ihr hättet mich übrigens auf meinen Fettnäpfchentritt ruhig hinweisen können. 😉
P. S. Das Problem mit Microsoft hat sich gelöst und ich kann mich wieder anmelden. Die sind aber recht pingelig in dem Verein.
Zwischen damals und heute
Notizen aus dem Jahr 1995
„Wenn ich heute aus dieser Weite, einer Weite, die weniger in Kilometern als vielmehr in Zeit gemessen wird, zurückblicke, erscheint mir die Vergangenheit zugleich unglaublich fern und seltsam nah. Dann denke ich über den Sinn meines Lebens nach.
„Zwischen damals und heute“ weiterlesenBewusstsein und Tod: Meine persönliche Perspektive
In meinem Leben ist in jüngster Zeit einiges passiert, und ich befürchte, es wird noch mehr geschehen – das Jahr ist schließlich noch nicht zu Ende. Vielleicht lassen mich gerade deshalb die Gedanken über den Tod nicht los.
„Bewusstsein und Tod: Meine persönliche Perspektive“ weiterlesen

