Wenn ich mir sage,
dass du verreist bist,
auf einer Mission,
dass du weit fort gegangen bist,
für eine lange, stille Zeit,
vielleicht
bis ans Ende der Welt,
oder weiter,
noch weiter hinaus,
an den Rand des Universums …
Wenn ich mir sage,
dass du irgendwo da draußen bist,
umgeben von guten Menschen, erfüllt
von Glück und Frieden,
dass du, obwohl so fern,
an uns denkst,
an jene, die dich lieben,
uns vermisst,
so tief,
wie wir dich vermissen …
Wenn ich mir das so sage,
dann spüre ich deine Nähe
und die Verbundenheit,
mein Schmerz wird ein wenig kleiner …
ein wenig.
Dann kann ich mir vorstellen,
dass du irgendwann zurückkommst
von deiner Mission,
dass wir dich eines Tages
wieder in die Arme schließen.
Sturmfrei
Kurzgeschichte, nach meiner Vorgabe vom Copiloten verfasst
Einige kleine Details sind nicht einmal erfunden. Unter der Waschmaschine von zwei Freundinnen (Namen geändert) lebt tatsächlich eine Spinne. Gelegentlich tritt sie aus ihrem Versteck hervor und schaut sich verstohlen um, dann verschwindet sie wieder in der Dunkelheit. Man könnte also sagen, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert. 😃
Deins!
Rezension zu „Meins!“ von Ida Häusser
„Ich bin gespannt auf die Parallelen, die wir in unserer Kindheit hatten“, schrieb mir Ida Häusser in der Widmung zu ihrem Buch Meins!
„Deins!“ weiterlesenWordPress erinnert – ich erinnere mich mit
Beneidenswert?
Wenn du sofort jede Fähigkeit perfekt beherrschen könntest: Welche wäre das – und warum?
Wenn ich eine Fähigkeit sofort perfekt beherrschen könnte, wäre es wohl die Redegewandtheit – die Kunst, frei und sicher zu sprechen. Spontan ist es das Erste, was mir einfällt. Aber ist Redegewandtheit überhaupt eine Fähigkeit? Wie auch immer: Mir fehlt sie seit meiner Geburt. Schon als Kind war ich schweigsam – zu Hause, draußen, in der Schule. Ich hasste es, vor der Klasse zu stehen und später vor Kolleg*innen sprechen zu müssen.
„Beneidenswert?“ weiterlesenEin Wochenende, zwei Selfies und zwei Rosas
Wir haben es wieder getan: meine Urheimat Bad Sooden-Allendorf besucht, wenn auch nur übers Wochenende. Eine kleine Auszeit aus dem Alltag, die der Seele ausgesprochen gut getan hat. Dieser Ort hat eine ganz eigene Wirkung auf mich. Dort fühle ich mich zu Hause. Warum, darüber habe ich in früheren Beiträgen schon geschrieben, also erspare ich euch Wiederholungen. Ein paar Bilder folgen trotzdem gleich. Die Motive sind allerdings nicht neu, bloß aus einem anderen Blickwinkel eingefangen.
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