Wenn ich mir sage,
dass du verreist bist,
auf einer Mission,
dass du weit fort gegangen bist,
für eine lange, stille Zeit,
vielleicht
bis ans Ende der Welt,
oder weiter,
noch weiter hinaus,
an den Rand des Universums …
Wenn ich mir sage,
dass du irgendwo da draußen bist,
umgeben von guten Menschen, erfüllt
von Glück und Frieden,
dass du, obwohl so fern,
an uns denkst,
an jene, die dich lieben,
uns vermisst,
so tief,
wie wir dich vermissen …
Wenn ich mir das so sage,
dann spüre ich deine Nähe
und die Verbundenheit,
mein Schmerz wird ein wenig kleiner …
ein wenig.
Dann kann ich mir vorstellen,
dass du irgendwann zurückkommst
von deiner Mission,
dass wir dich eines Tages
wieder in die Arme schließen.
Damit seine Erinnerungen nicht verloren gehen
Es gibt Aufgaben, die man lange vor sich herschiebt. Nicht, weil sie einem unwichtig wären. Ganz im Gegenteil. Manchmal sind es gerade die Dinge, die uns besonders viel bedeuten, für die wir erst den richtigen Zeitpunkt finden müssen. So geht es mir mit den Lebenserinnerungen meines Vaters, Jakob Schütz.
„Damit seine Erinnerungen nicht verloren gehen“ weiterlesenDie (kleine) Rundreise
Wir sind wieder, nach knapp zwei Wochen, zu Hause. Die erste Woche in Holland würde ich mit einer Drei bewerten. Darüber lohnt es sich auch nicht, viel zu schreiben. Die Wohnung (auf den Bildern im Internet sah sie super aus) war sparsam eingerichtet und nicht wirklich sauber. Außerdem mussten wir, um in unser Schlafzimmer zu gelangen, eine steile Wendeltreppe hochklettern – fast im wahrsten Sinne des Wortes. Das hat meinen ohnehin angeschlagenen Knien ziemlich zugesetzt, sodass sie sich jetzt erst einmal erholen müssen.
„Die (kleine) Rundreise“ weiterlesenSelfie an der Ostsee
Heiraten
Was hast du als Kind geglaubt, das dir heute total absurd vorkommt?
Eine Antwort auf diese Frage findet sich bereits in meinem im April 2020 geschriebenen Beitrag „Mensch sein“:
„Heiraten“ weiterlesenVom Trauma zur Freiheit
Warum wolltest du unbedingt dieses Buch veröffentlichen? Was willst du damit erreichen? Weshalb hast du es überhaupt geschrieben?
Fragen wie diese stellten mir, nachdem mein Buch herauskam, nicht nur Außenstehende – ich hatte sie mir selbst schon zuvor gestellt. Doch ich musste nicht lange nach den Antworten suchen, denn sie liegen in den Geschichten selbst.
„Vom Trauma zur Freiheit“ weiterlesen


