Veröffentlicht in Literatur, Persönliches, Social Media

Deutsch-Russisch

Wer hätte das gedacht – ich komme wieder auf den Geschmack, russisch zu schreiben! Richtig in dieser Sprache habe ich zuletzt vor 28 Jahren geschrieben, als ich – natürlich! – noch in der alten Heimat war. Seitdem verfasse ich hauptsächlich Briefe an meine ehemalige Arbeitskollegin und gute Freundin Nadja, die in Omsk lebt, und gelegentlich kurze Posts bei Одноклассники (eine Facebook ähnliche Plattform).
Es ist, als ob ich etwas Vertrautes nach und nach wieder entdecken würde. Das macht Spaß und ich merke, dass es immer leichter geht. Der Wortschatz erweitert sich stets automatisch; es sitzt wohl alles noch sicher in mir drin und wartet bloß auf Abruf. Manchmal habe ich sogar Zweifel, wenn mir Begriffe wie von selbst aus der „Feder“ springen. Dann denke ich: „Hä, echt jetzt? … Klingt aber komisch!“. Wenn ich jedoch Onkel Google frage, versichert er mir, alles sei korrekt. 😃

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Veröffentlicht in Autobiografie, Challenge, Literatur

#30 Days Book Challenge – Tag 12

Herzlichen Dank an Melina für die Empfehlung meines Buches als eines aus anderem Kulturkreis. Es ist zwar nicht alles „anders“, vieles spielt sich in Deutschland ab, ist aber – natürlich! – mit der vergangenen Zeit in Russland verbunden.😊

Innen-Reise-Wege

Ein Buch aus einem anderen Kulturkreis:

In der sibirischen Kälte: Autobiografisches

Zugang zu ihrer Website mit ihren anderenBücher

Rosa und ihre Bücher habe ich im Blog kennengelernt. Sie ist Russlanddeutsche und kam mit ihrer Familie 1992 nach Deutschland – im Alter von 38 Jahren.

Das Buch „In der sibirischen Kälte“ wurde 2016 veröffentlicht. Es enthält mehrere autobiografische Texte, die sich mit ihrer Kindheit, dem erwachsenen Leben und auch dem „neuen“ Leben in Deutschland befassen. Rosa erzählt vom Schicksal ihrer Mutter, die viel gelitten hatte, vom Großvater, der ermordet wurde, von Repressalien, denen die Deutschen in Russland ausgesetzt waren. Sie erzählt aber auch von schönen und kostbaren Momenten ihres Lebens, davon, was sie bewegt, was ihr wichtig ist.

Die Schilderungen ihrer Kindheit und ihr weiteres Schicksal dort in Sibirien haben mich tief berührt. Die greifbare Schwere, die Armut und die wortlose Tragik ist auch zwischen den geschriebenen Zeilen deutlich spürbar.

Das Buch hat mich sehr beeindruckt…

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Überall ist irgendwo – Geschichtensammlung für Kinder

Das neue Buch ist heute eingetroffen – mit spannenden Geschichten und Märchen – nicht nur für Kinder. Meine Enkeltochter mit ihrer Geschichte „Igor kommt ins Krankenhaus“ und ich mit „Es war einmal in Sibirien“ sind auch dabei. Am glücklichsten ist natürlich die Zwölfjährige Julia – und das völlig zu Recht.😊

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Veröffentlicht in Autobiografie, Challenge, Literatur

Liebe auf den ersten Blick

NetGalley Challenge 2020 – 1. Mini-Challenge

Im Rahmen der NetGalley Challenge 2020, die vom 13.05.2020 bis zum 14.06.2020 geht, gibt es jeden Mittwoch eine kleine Challenge um die BloggerInnen miteinander zu vernetzen. Das erste Motto lautet: „Starte ein Gespräch über Bücher“.
Hier kommt mein Beitrag dazu. Zugegeben, er ist etwas länger gewordener, aber Bücher sind nun mal mit meinem Leben eng verbunden (was allerdings auf viele BloggerInnen ebenso zutrifft).

Mein erstes Buch bekam ich, als ich fünf Jahre alt war. Aus welchem Grund auch immer, in unserem Dorfladen gab es eines Tages Bilderbücher zu kaufen und Vater brachte mir eins mit. Es war „Das Märchen vom Fischer und dem Fischlein“ in Gedichtform von Alexander S. Puschkin und es war Liebe auf den ersten Blick: Die Liebe zum Buch, zum gedruckten Wort, zu einer fantastischen Welt, die mit diesen Worten so wunderbar beschrieben werden konnte, eine Liebe, die bis heute allen Widrigkeiten standgehalten hat.

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Lisas Geschichte

Wie die Novelle entstand (Auszug)

Es sollte eine Kurzgeschichte zu einem Bild werden … einem, auf dem ein kleines Mädchen eine riesige, in die Erde eingepflanzte, leuchtende Glühbirne bestaunt. Eine Mischung aus Fantasie und eigenen Kindheitserlebnissen – zunächst als abgeschlossene Geschichte auf einer Internetplattform.
Im Mittelpunkt steht die kleine Lisa, ein Kind, das in einem sibirischen Dorf aufwächst und Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Fremden macht. Der Fremde will Lisas sehnlichsten Wunsch erfüllen und sie von ihrer Traurigkeit und den Albträumen befreien.

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Meine Liebe so einseitig

Drabble

Diesmal nichts Gruseliges, dafür gereimt. 😃

Die Haare stehen dir zu Berge,
Du sträubst dich ständig gegen mich,
Doch mag ich dich so furchtbar gerne.
Du jagst mir Stacheln ins Gesicht!

Ich hatte fast ein Dorn im Auge!
Warum verstehst du mich denn nicht?
Die Süße, die ich dringlich brauche,
Behältst du ganz allein für dich.

Ich bin enttäuscht und noch viel mehr –
Ich bin bedrückt und auch beleidigt.
Was mache ich denn nur verkehrt?
Warum du dich so stur verteidigst?

Meine Liebe sinkt, weil nur einseitig.
Du kommst mir nicht mehr in die Quere!
Ich such‘ mir süße Freude anderweitig,
Du kleine, dicke, reife Stachelbeere.

Ein Drabble ist eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.
Die Überschrift wird nicht mitgezählt.

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Der Farbmalkasten

Drabble

Als sie sich langsam nach vorne bückt (diese verdammten Rückenschmerzen!), erkennt Vera endlich den Gegenstand. Ein Farbmalkasten liegt unter der Parksitzbank. Er sieht neu aus! Vera lächelt. Als sie klein war, hatte sie so gern gemalt! Sie erinnert sich noch lebhaft an ihre ersten Aquarellfarben, die bunten Stifte und den schönen, dicken Malblock.
Vera hebt den Farbmalkasten auf und legt ihn vorsichtig auf die Bank. Vielleicht findet ihn ein Kind und freut sich darüber!
Am nächsten Morgen öffnet sie wie gewohnt die Lokal-Zeitung. Sie erstarrt, als eine schwarze Schlagzeile ihr direkt ins Auge springt.
Sprengstoff im Farbmalkasten – Zehnjähriges Mädchen getötet!


Ein Drabble ist eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.
Die Überschrift wird nicht mitgezählt.

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„Welten“ von Rosa Ananitschev

/Eigenwerbung/

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Drei Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, und doch sind sie auf gewisse Weise miteinander verbunden.

Gedankenspielerei, Traumwelt, Fiktion, ernüchternde Realität? Oder doch deine ganz persönliche Hölle auf Erden? Allein auf der großen, weiten Welt zu sein … Eine erschreckende Vorstellung. Wie fühlt sich das an, wie kommt Maja damit zurecht?

Unsere Erde aus einem fremden Blickwinkel … Wie wird sie, wie werden die Menschen, die sie bewohnen, von einer anderen Spezies wahrgenommen? Damit wird Lukas in der Kurzgeschichte „LAWES – das kleine Wunder“ konfrontiert. Wie reagiert der Junge, kann er etwas ausrichten? Ist er vielleicht unsere letzte Hoffnung?

Und was machst du, wenn du plötzlich vor einem Trümmerhaufen stehst? Schaffst du es, eine ganze „Welt“ allein zu Grabe zu tragen?

Menschsein – dem Begriff gibt die Autorin in ihren Geschichten eine besondere Bedeutung und die ProtagonistInnen zeigen uns, dass wir in diesem Universum doch noch nicht ganz verloren sind.

Auch direkt bei Amazon erhältlich:

Veröffentlicht in Drabble, Kurzgeschichten, Literatur

Drabble

Mit Drabbles tue ich mich schwer. Vor Jahren einmal hatte ich es versucht und ganze vier davon hergezaubert 😉. Ich gebe zu – das ist sehr mager. Irgendwie fehlen mir die Ideen dafür. Liegt es daran, dass ich nicht besonders schlagfertig für eine Pointe bin? Fehlt mir der richtige Blickwinkel? Ich weiß es selbst nicht. Jedenfalls ist meine Drabble-Reihe äußerst überschaubar. Nachfolgend eins davon – das allererste.

(Ich denke, die meisten wissen, was ein Drabble ist – eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht. Die Überschrift wird nicht mitgezählt).

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur

Die Freude am Schreiben

Die letzte Rezension (bei Amazon) zu meinem Buch ist sehr lobend und ich freue mich über diese so positive Bewertung, denke aber auch, „Phänomen“ ist zu hoch gegriffen. 😉 Nein, ich bin kein Phänomen; ich schreibe einfach darüber, was mich bewegt, und das gibt mir ein wunderbares, ein befreiendes Gefühl. In gewisser Weise lege ich damit auch meine Last ab, jedoch nicht um sie jemand anderem aufzuerlegen, sondern um mich mitzuteilen und vielleicht auch zu zeigen, dass Offenheit in so manchen Lebenssituationen der bessere Weg ist. Außerdem macht es mir viel Freude, nach den richtigen Wörtern zu suchen, sie zu finden, sie harmonisch miteinander zu verbinden, ihnen eine besondere Bedeutung zu geben und letztendlich Menschen damit zu ergreifen … Schade nur, dass ich so spät mit dem Schreiben angefangen habe. 😦

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Angekommen

Es ist nur ein kleiner Absatz mit ein paar Zeilen, mit (genaugenommen) 53 Wörtern, doch lassen sie vor meinem inneren Auge die vielen Tage und Monate vorbeiziehen, die zu diesem Moment geführt haben.

Aus dem Kapitel „Angekommen“

„… Der Entschluss, Russland zu verlassen, reifte damals nur allmählich in uns. Ich glaube, Eugen und ich diskutierten nicht einmal besonders viel darüber, jeder erreichte mehr oder weniger selbst den Punkt, an dem er seine Gedanken laut äußerte. Wir waren uns einig darin, auszuwandern, auch wenn die Beweggründe nicht unbedingt die gleichen waren.

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Wir sehen uns wieder!

Nach BuchBerlin 2019 ist vor BuchBerlin 2020. Ja, so kann man es kurz formulieren, denn die sechs Powerfrauen (plus zwei, die nicht persönlich dabei sein konnten) haben sich schon im Laufe der diesjährigen Buchmesse für die nächste verabredet 😉 Wir schmieden Pläne und überlegen, wie und was wir besser machen können, allen vorneweg unsere Gestalterin und Anführerin Reni Zawrel (https://www.renate-zawrel.at/). Die österreichische Autorin und Künstlerin hat schon selbst einige Ideen und sammelt vom Team weitere ein. Es kann was werden – das sage ich euch! Aber uns geht es in erster Linie nicht darum, uns und unsere Bücher zu präsentieren, sondern viel mehr darum, einander wiederzusehen, denn die Buchmesse bietet die beste Gelegenheit dafür und ist inzwischen zu unserem großen Treffpunkt geworden.

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Bald … BuchBerlin 2019!

Die Buchmesse in Berlin findet vom 23. bis zum 24. November statt. Ich freue mich wieder dabei zu sein! 🙂

Leseprobenheft

Um darin zu blättern und zu lesen,
klicke einfach unten auf den schönen Button.

"In der sibirischen Kälte" von Rosa Ananitschev auf der Buchmesse Berlin 2019
"Andersrum" von Rosa Ananitschev auf der Buchmesse Berlin 2019
Anthologie "Über Mut - Über Leben" mit "Offener Brief" von Rosa Ananitschev auf der Buchmesse Berlin 2019

Herzlichen Dank an Renate Zawrel für die Gestaltung der Werbematerialien.