Veröffentlicht in Literatur, Social Media

Lisas Geschichte

Wie die Novelle entstand (Auszug)

Es sollte eine Kurzgeschichte zu einem Bild werden … einem, auf dem ein kleines Mädchen eine riesige, in die Erde eingepflanzte, leuchtende Glühbirne bestaunt. Eine Mischung aus Fantasie und eigenen Kindheitserlebnissen – zunächst als abgeschlossene Geschichte auf einer Internetplattform.
Im Mittelpunkt steht die kleine Lisa, ein Kind, das in einem sibirischen Dorf aufwächst und Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Fremden macht. Der Fremde will Lisas sehnlichsten Wunsch erfüllen und sie von ihrer Traurigkeit und den Albträumen befreien.

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Veröffentlicht in Drabble, Kurzgeschichte, Literatur

Nachts

Drabble

Ihre Angst war groß. Wird er sie wieder holen, so wie er es fast jede Nacht tat? Nur selten entkam sie ihm. Wenn es ihr manchmal gelang, ihn abzuwehren, konnte es passieren, dass er sie am helllichten Tag, in einem Moment ihrer Unachtsamkeit, doch noch erwischte.
Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie angestrengt in die Dunkelheit. Nur wachsam bleiben, konzentriert, dann würde sie merken, wenn er kommt. Dann würde sie eine Chance haben, seinen Fesseln zu entfliehen. Eine Chance zu siegen.
All’ ihre Mühe war jedoch vergebens.
Der Schlaf übermannte sie und beförderte sie direkt in die Klauen ihres Albtraumes.


Das war’s auch schon – das vierte und letzte Drabble … Vorerst. Man kann ja nie wissen, was noch kommt …😉

Ein Drabble ist eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.
Die Überschrift wird nicht mitgezählt.

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Meine Liebe so einseitig

Drabble

Diesmal nichts Gruseliges, dafür gereimt. 😃

Die Haare stehen dir zu Berge,
Du sträubst dich ständig gegen mich,
Doch mag ich dich so furchtbar gerne.
Du jagst mir Stacheln ins Gesicht!

Ich hatte fast ein Dorn im Auge!
Warum verstehst du mich denn nicht?
Die Süße, die ich dringlich brauche,
Behältst du ganz allein für dich.

Ich bin enttäuscht und noch viel mehr –
Ich bin bedrückt und auch beleidigt.
Was mache ich denn nur verkehrt?
Warum du dich so stur verteidigst?

Meine Liebe sinkt, weil nur einseitig.
Du kommst mir nicht mehr in die Quere!
Ich such‘ mir süße Freude anderweitig,
Du kleine, dicke, reife Stachelbeere.

Ein Drabble ist eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.
Die Überschrift wird nicht mitgezählt.

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Der Farbmalkasten

Drabble

Als sie sich langsam nach vorne bückt (diese verdammten Rückenschmerzen!), erkennt Vera endlich den Gegenstand. Ein Farbmalkasten liegt unter der Parksitzbank. Er sieht neu aus! Vera lächelt. Als sie klein war, hatte sie so gern gemalt! Sie erinnert sich noch lebhaft an ihre ersten Aquarellfarben, die bunten Stifte und den schönen, dicken Malblock.
Vera hebt den Farbmalkasten auf und legt ihn vorsichtig auf die Bank. Vielleicht findet ihn ein Kind und freut sich darüber!
Am nächsten Morgen öffnet sie wie gewohnt die Lokal-Zeitung. Sie erstarrt, als eine schwarze Schlagzeile ihr direkt ins Auge springt.
Sprengstoff im Farbmalkasten – Zehnjähriges Mädchen getötet!


Ein Drabble ist eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.
Die Überschrift wird nicht mitgezählt.

Veröffentlicht in Kurzgeschichte, Literatur

„Welten“ von Rosa Ananitschev

/Eigenwerbung/

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Drei Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, und doch sind sie auf gewisse Weise miteinander verbunden.

Gedankenspielerei, Traumwelt, Fiktion, ernüchternde Realität? Oder doch deine ganz persönliche Hölle auf Erden? Allein auf der großen, weiten Welt zu sein … Eine erschreckende Vorstellung. Wie fühlt sich das an, wie kommt Maja damit zurecht?

Unsere Erde aus einem fremden Blickwinkel … Wie wird sie, wie werden die Menschen, die sie bewohnen, von einer anderen Spezies wahrgenommen? Damit wird Lukas in der Kurzgeschichte „LAWES – das kleine Wunder“ konfrontiert. Wie reagiert der Junge, kann er etwas ausrichten? Ist er vielleicht unsere letzte Hoffnung?

Und was machst du, wenn du plötzlich vor einem Trümmerhaufen stehst? Schaffst du es, eine ganze „Welt“ allein zu Grabe zu tragen?

Menschsein – dem Begriff gibt die Autorin in ihren Geschichten eine besondere Bedeutung und die ProtagonistInnen zeigen uns, dass wir in diesem Universum doch noch nicht ganz verloren sind.

Auch direkt bei Amazon erhältlich:

Veröffentlicht in Drabble, Kurzgeschichte, Literatur

Drabble

Mit Drabbles tue ich mich schwer. Vor Jahren einmal hatte ich es versucht und ganze vier davon hergezaubert 😉. Ich gebe zu – das ist sehr mager. Irgendwie fehlen mir die Ideen dafür. Liegt es daran, dass ich nicht besonders schlagfertig für eine Pointe bin? Fehlt mir der richtige Blickwinkel? Ich weiß es selbst nicht. Jedenfalls ist meine Drabble-Reihe äußerst überschaubar. Nachfolgend eins davon – das allererste.

(Ich denke, die meisten wissen, was ein Drabble ist – eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht. Die Überschrift wird nicht mitgezählt).

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur

Die Freude am Schreiben

Die letzte Rezension (bei Amazon) zu meinem Buch ist sehr lobend und ich freue mich über diese so positive Bewertung, denke aber auch, „Phänomen“ ist zu hoch gegriffen. 😉 Nein, ich bin kein Phänomen; ich schreibe einfach darüber, was mich bewegt, und das gibt mir ein wunderbares, ein befreiendes Gefühl. In gewisser Weise lege ich damit auch meine Last ab, jedoch nicht um sie jemand anderem aufzuerlegen, sondern um mich mitzuteilen und vielleicht auch zu zeigen, dass Offenheit in so manchen Lebenssituationen der bessere Weg ist. Außerdem macht es mir viel Freude, nach den richtigen Wörtern zu suchen, sie zu finden, sie harmonisch miteinander zu verbinden, ihnen eine besondere Bedeutung zu geben und letztendlich Menschen damit zu ergreifen … Schade nur, dass ich so spät mit dem Schreiben angefangen habe. 😦

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur, Persönliches

Angekommen

Es ist nur ein kleiner Absatz mit ein paar Zeilen, mit (genaugenommen) 53 Wörtern, doch lassen sie vor meinem inneren Auge die vielen Tage und Monate vorbeiziehen, die zu diesem Moment geführt haben.

Aus dem Kapitel „Angekommen“

„… Der Entschluss, Russland zu verlassen, reifte damals nur allmählich in uns. Ich glaube, Eugen und ich diskutierten nicht einmal besonders viel darüber, jeder erreichte mehr oder weniger selbst den Punkt, an dem er seine Gedanken laut äußerte. Wir waren uns einig darin, auszuwandern, auch wenn die Beweggründe nicht unbedingt die gleichen waren.

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