Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches

Das Vergnügen und die Pflicht

17. Welche Jahreszeit fanden Sie als Kind am schönsten und warum?

Zu drei Jahreszeiten gibt es bereits Texte von mir, veröffentlicht entweder im autobiografischen Buch oder im Blog („Mein Winter 1969“, „Mein Herbst …“), speziell zum Sommer habe ich noch nichts geschrieben. Warum, frage ich mich und denke: Es liegt wohl daran, dass der Sommer in meiner Kindheit die ’normale‘ Jahreszeit war, die Hauptsaison sozusagen. Sommer bedeutete: Wärme, Licht, Farbenpracht, viel Vergnügen und neue Entdeckungen. Im Sommer spielte das Leben, wenn ich das so sagen darf, wogegen die anderen Jahreszeiten meine Freiheit doch in gewisser Weise einschränkten. Ich fand es zwar traurig, dass ich drei Monate lang die Schule nicht besuchen konnte, dafür brachte der Sommer viele andere schöne Sachen mit sich, Sachen, die im Winter gar nicht möglich waren. Apropos Schulsystem in Russland: Darüber könnte man haufenweise Negatives erzählen, was ja auch stimmte, nichtsdestotrotz ging ich gern zur Schule (meistens jedenfalls 😉). Aber das Thema Schule werde ich sicher noch in einem der späteren Beiträge aufgreifen.
Zurück also zum Sommer
.

„Das Vergnügen und die Pflicht“ weiterlesen
Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches

Spielen – drinnen und draußen

Autobiografisch geht es weiter.

13. Was war Ihr Lieblingsspielzeug? 14. Was war das liebste Spiel draußen?

Jetzt bin ich aber am Grübeln. Spielzeug? … Ich könnte sagen – ich hatte keins, und das würde auch so ziemlich der Wahrheit entsprechen. Kann man den Puppenkopf, mit dem ich auf einem Kinderfoto zu sehen bin (an die Puppe selbst erinnere ich mich nicht einmal), als Spielzeug betrachten?

„Spielen – drinnen und draußen“ weiterlesen
Veröffentlicht in Netzworking, Social Media

Alles Speicher

Was, wenn all die Milliarden auf externen Servern bereits gespeicherten Dateien, Fotos, Texte und Videos plötzlich sichtbar geworden wären? … Eine Horror-Vorstellung – wir Menschen hätten unter diesem Himmel keinen Platz mehr. Vielleicht selbst im Himmel nicht … (Wenn es ihn denn gibt, was meines Glaubens nicht der Fall ist 😉 )

Naja, ziemlich absurd, was mir da gerade durch den Kopf ging. Und trotzdem schwindelerregend, wenn man intensiv darüber nachdenkt. Ist es doch eine riesengroße und im gewissen Sinne machtvolle, virtuelle Welt, die da über unseren Köpfen ’schwebt‘. Obwohl – ‚über den Köpfen‘ ist auch wieder falsch, bloß lässt sich das Ganze, so ausgedrückt, anschaulicher darstellen. „Alles Speicher“ weiterlesen