Veröffentlicht in Literatur, Rezension

„Die Stille bei Neu-Landau“ – Rezension

Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen und aus der Hand gelegt hatte, gingen mir viele Gedanken durch den Kopf.
Traurig – die Geschichte einer Liebe, die glücklicher und erfüllter sein könnte, wenn die Beteiligten über ihre Gefühle gesprochen und nicht nur pflichtbewusst gehandelt, wenn sie für ihre Liebe gekämpft hätten … Aber konnten sie das überhaupt – zu dieser Zeit, in diesem Land? Wo es doch damals oft ums nackte Überleben ging, wo Gefühle unterdrückt und so zur Nebensache werden mussten?

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Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches

Im Schatten

Alles, was in Deutschland nicht zu gebrauchen war, ließ ich in Russland zurück, nicht nur materielle Dinge, auch veraltete Lebenseinstellungen und einige Gewohnheiten im Alltag. Nur die Depression konnte ich nicht so einfach loswerden, sie blieb in meinen Schatten versteckt und sobald sie die erstbeste Gelegenheit bekam, trat sie hervor. Lange hatte sie nicht warten müssen, schon bei der Ankunft am 4. Dezember 1992 im Frankfurter Flughafen schlug sie erbarmungslos zu. Seitdem läuft sie zwar meistens nebenher, findet jedoch ab und an immer noch ein passendes Schlupfloch, um sich zu zeigen und mir den Weg zu erschweren.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur

Feedback der besonderen Art

… und das Autorenherz schlägt höher. 💗

Eine Leserin aus Hemer ist so sehr von meinem Buch „In der sibirischen Kälte“ beeindruckt, dass sie das Buchcover nachgemalt und das Bild vor ihrer Haustür aufgestellt hat.

Ich bin überwältigt …

"In der sibirischen Kälte" von Rosa Ananitschev
„In der sibirischen Kälte“ (Buchcover)
"In der sibirischen Kälte" - Autobiografisches von Rosa Ananitschev
Autobiografisches

Veröffentlicht in Persönliches, Social Media

Nichts passiert einfach so

Folgendes Feedback erreichte mich per Messenger aus Berlin. (Veröffentlichung mit Erlaubnis der Absenderin):

Liebe Rosa,

Dein Buch „In der sibirischen Kälte“ wurde mir auf Facebook als Werbung angezeigt.
Zufall? Nichts passiert einfach so!
Ich hatte es mir bei Thalia bestellt. Dann kam die Corona-Epidemie und die Bestellung wurde storniert. Bei Amazon war das Buch nicht lieferbar. Nachdem in Berlin die Geschäfte aufgemacht hatten, kaufte ich es doch noch bei Thalia.

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Veröffentlicht in Brief, Menschsein, Persönliches

Über Gott und das Leben – Leserbrief

Wer kennt das nicht? Du suchst in den abgelegten Papieren nach einem bestimmten Schriftstück und entdeckst zufällig etwas anderes, was dich aufs Neue ins Grübeln bringt. So habe ich aus einer Schreibtisch-Schublade diesen Leserbrief hervorgezogen, verfasst von einer mir unbekannten Frau. Den Brief samt beigefügtem Geschenk hatte sie für mich in einer Bücherei abgegeben, wo ich 2016 eine Lesung hielt.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches, Psyche

Positiv ist mehr

Mit positiven Gedanken der depressiven Stimmung entgegenwirken, auch wenn sie sich bereits nachts in deine Träume eingeschlichen hat? Ist das überhaupt möglich?
Um darauf zu antworten, will ich erst einmal eine Liste der guten Dinge zusammenstellen. Die Liste des Negativen darf allerdings dabei nicht fehlen.
Eins vorweg: Alle Beispiele und Vergleiche mit dem anderen Land betreffen die Zeit vor meiner Aussiedlung nach Deutschland. Darüber, wie es in Russland heute aussieht, will ich nicht spekulieren, dazu fehlt mir die eigene Erfahrung. Allerdings, demnach, was ich so alles im Netz lese, sehe und höre, wage ich zu bezweifeln, dass es wesentlich besser geworden ist.

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Veröffentlicht in Persönliches

Die Ferndiagnose

Obwohl ich mich zunächst entschlossen hatte, dem keine Beachtung zu schenken und mich nicht aufzuregen, merke ich, dass es mir doch keine Ruhe gibt. Also habe ich entschieden, die Sache auf eine andere, auf meine, Art abzuhacken – indem ich meinen Gedanken hier freien Lauf lasse.

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Veröffentlicht in Literatur

„Andersrum“ in Aktion

Heute, am 4. Januar, startet die Preisaktion für „Andersrum“.

Ab dem 4. Januar kann das eBook „Andersrum“ bei Amazon und vielen anderen Shops kostenlos heruntergeladen werden. Die Preisaktion endet am 7. Januar.

Ich freue mich über eure Feedbacks und Rezensionen!

Veröffentlicht in Netzworking, Persönliches, Social Media

Social Reading oder Gemeinsam lesen

Die letzte NETzWorking-Aufgabe mit dem Thema „Social Reading“ gefällt mir richtig gut. Zum einen, weil es um Bücher, ums Lesen, um den Austausch darüber im Internet geht und wunderbar zum Abschluss passt, zum anderen, weil ich damit schon  Erfahrungen gesammelt habe und etwas mehr darüber berichten kann.

Aus dem Buch „In der sibirischen Kälte“:

„2010 geschah etwas ganz Besonderes, etwas, womit ich nicht mehr gerechnet hätte! An einem dienstfreien Samstag – genaugenommen war es der 4. Dezember – machte ich mich gleich nach dem Frühstück auf die Suche nach günstigen Downloads für meinen neuen eBook-Reader. Schon nach kurzer Zeit stieß ich im Internet auf eine ‚Goldgrube‘ mit dem Namen BookRix. Erstaunt stellte ich fest, dass ich dort eBooks nicht nur kostenfrei lesen konnte, sondern sogar die Möglichkeit hatte, selbst welche zu erstellen.
Da war es wieder, das wunderbare Gefühl, einen Schatz entdeckt zu haben – fast wie damals, als ich, fünfjährig, zum ersten Mal ein Buch geöffnet hatte. Ohne lange zu überlegen, ohne auch nur zu zögern, meldete ich mich an, erstellte ein Profil unter dem Usernamen anarosa und begann zu schreiben.
Es lief wunderbar und nach etwa einer Stunde lud ich mein erstes eigenes eBook hoch. Es war nur ein kleines Gedicht mit dem Titel „Unsicher?“, aber ich war unheimlich stolz auf mich selbst.“

https://www.bookrix.de/_ebook-rosa-unsicher/

Unter dem eBook gibt es ein paar Feedbacks, allerdings keine aktuellen, denn derzeit ‚bewege‘ ich mich auf dieser Plattform nicht aktiv (was sich natürlich schnell ändern kann). Es ist nun mal so – beachtest und kommentierst du die Texte anderer nicht, vergibst du keine Herzchen oder Sternchen – bekommst du für deine eigenen Werke kaum etwas zurück. Das ist eine der ungeschriebenen Regeln in Social Media – nicht nur nehmen, sondern auch geben, und so ist es nur fair. Beispielsweise befinden sich in meiner BookRix-Favoritenliste 1120 Titel. All‘ diese eBooks habe ich gelesen, bewertet und zum größten Teil kommentiert.

Das Schöne an dieser Plattform ist – die Autoren können selbst entscheiden, ob sie ihre Werke kostenfrei oder als kostenpflichtige Downloads anbieten, ob an ‚Ort und Stelle‘, oder nach Wunsch – bei Amazon und anderen Online-Buchshops.

Die User (selbstverständlich auch solche, die bloß lesen möchten und nicht selbst schreiben) haben die Möglichkeit, sich Gruppen anzuschließen oder eigene Gruppen zu bilden. So bin ich schon jahrelang Mitglied der Gruppe „Biografisches“ und habe dadurch viele Kontakte und Freundschaften geknüpft. Geleitet wird sie von Gittarina, einer wunderbaren Frau, die mich erst ermutigt hat, über meine Vergangenheit und die Kindheits-Erlebnisse zu schreiben. Offen zu schreiben. Die  meisten dieser Beiträge sind im oben zitierten Buch gesammelt und daher nicht mehr kostenfrei zugänglich.

Das meistgelesene aus meiner ‚Feder‘ bei BookRix ist „Andersrum“, mit rund 900 Klicks – eine Erzählung, die ich anfänglich in vier Teilen dort angeboten hatte. Da sie mittlerweile ebenso als Buch existiert, gibt es dazu nur noch die Leseprobe. Wenn man das eBook öffnet, kann man nach dem Buchauszug selbst auch einige der ‚alten‘ Feedbacks lesen. Ich habe sie angefügt, weil sie mir viel bedeuten und ich nicht wollte, dass sie spurlos aus dem Netz verschwinden.

https://www.bookrix.de/_ebook-rosa-ananitschev-andersrum/

2014 startete ich mit „Andersrum“ eine Leserunde bei Lovelybooks – einer Plattform für alle, die Bücher lieben (in dieser Community bin ich als Autorin registriert), – und verloste dazu fünf Exemplare des Buches. Die Leserunde mit 114 Beiträgen und Kommentaren kann man jetzt noch einsehen und nachlesen. Eine unvergessliche, wertvolle Erfahrung für mich.

Aus einer der Rezensionen:

„… Dieses Buch hat mich tief berührt, da es ein Thema anschneidet, das nachdenklich stimmt und uns wieder einmal bewusst vor Augen führt, wie sehr wir darauf achten müssen, dass unsere Kinder beschützt und behütet aufwachsen und niemals auch nur einen Hauch von dem erleben, was Lisa durchgemacht haben muss.
„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden“, manches Mal aber sind die Erinnerungen kein Paradies und wenn wir aus dieser Hölle – alleine oder mit Hilfe eines Duhs – herausfinden, so kann das wie in Lisas Fall ein Glücksfall sein.
Die 5 Kapitel mit den teilweise ganzseitigen Skizzen dazwischen sind auf 81 Seiten verteilt und somit angenehm kurz und in einem Rutsch lesbar. Diese Lektüre stimmt nachdenklich, gibt uns aber auch die Hoffnung, dass wir mit unseren Gedanken alleine es schaffen können, unsere verwundete Seele zu heilen. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!
esposa1969″

Leserunden sind beliebt und werden oft veranstaltet bei Lovelybooks. Überhaupt ist diese Internet-Plattform  sehr ansprechend aufgebaut – dabei zu sein, mitzulesen und mitzudiskutieren macht Freude. Gerne hätte ich davon noch mehr, aber mir reicht für so vieles die Zeit nicht, oft muss ich mich für eins von mehreren Dingen entscheiden; die anderen bleiben dann auf der Strecke 😦 … häufig auch das Schreiben, denn das braucht wirklich Zeit. Zeit, Stille und Ruhe.

Quelle: LUM3N / Pixabay.de
Quelle: LUM3N / Pixabay.de
Veröffentlicht in Netzworking, Social Media

Twitter und seine Walls

„Veranstaltungen begleiten mit Twitterwalls“ heißt das Thema dieser Woche. Wieder schüttele ich den Kopf und denke: „Was es doch nicht alles gibt!“. Obwohl ich meine, irgendwann schon etwas Ähnliches gesehen zu haben – eine Projektion der Meldungen auf einer Leinwand; dabei waren diese Meldungen/Feedbacks stetig in Bewegung – einige verschwanden, andere kamen hinzu. Aber ich weiß nicht mehr, wo ich das gesehen habe, kann nur vermuten, dass es in irgendeinem Film vorkam 😉 „Twitter und seine Walls“ weiterlesen

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