Als ich vorgestern den Beitrag https://rosasblog54.com/2026/03/05/danke-genosse-stalin/ über Stalin schrieb, war mir gar nicht bewusst, dass der 5. März sein Todestag ist. Das erfuhr ich erst gestern zufällig. Wer behält schließlich im Kopf, wann ein Diktator sein Ende fand? Aber bemerkenswert ist dieser Zufall schon. Ebenso bemerkenswert sind die Umstände seines Todes. Dazu sage ich nur: Passt! Gut, dass er nicht noch ein Jahrzehnt länger gelebt hat und eine weitere Million Menschen vernichten konnte.
„Das Ende des Diktators“ weiterlesenSchlagwort: Sterben
Keine Angst. Oder etwa doch?
Der Februar ist für dieses Jahr restlos vorbei. Erledigt. Verlebt. Aber war gestern nicht erst Anfang Januar? … Die Zeit rast und je älter wir werden, desto schneller ist sie, wie es scheint. Aber wem erzähle ich das? Obwohl – die Jüngeren empfinden das vielleicht nicht so extrem. Sie sind mit der Gestaltung ihres Lebens, mit Familiengründung beschäftigt, haben üblicherweise viel mehr zu tun als die Älteren, und trotzdem läuft ihre Zeit im „normalen“ Tempo. Weil sie (gefühlsmäßig) noch jede Menge davon vor sich haben?
„Keine Angst. Oder etwa doch?“ weiterlesenDie Ich-Existenz
Das, was zurzeit in der Welt passiert, trifft mich mehr, als mir lieb ist. Ich frage mich so manches Mal, was wäre, wenn ich nicht ich wäre, sondern zum Beispiel eine der Geisel Hamas? Eine der Ukrainerinnen, die flüchten muss und der ihre Kinder für immer genommen wurden? Oder eine der Russinnen, die zum Leiden unter Putins Regime und zum Hausen in einer dieser verrottenden alten Baracken verdammt ist? Noch schlimmer – eine der MörderInnen, der Terroristen?
„Die Ich-Existenz“ weiterlesenDer letzte Augenblick
Schon als Kind hatte ich mir viele Gedanken über das Leben, den Tod und das Universum gemacht. Ich war meistens in meiner eigenen inneren Welt unterwegs (das nennt man wohl „in sich gekehrt“), hatte meine besonderen Tag- und Nachtträume, in die ich flüchten konnte. Das Leben war für mich so etwas wie ein ‚Muss‘. Was blieb mir anderes übrig? Ich war da, ich musste leben. Wo und wie sollte ich mich auch davor verstecken, außer vielleicht in meinen Fantasien? Ich war sogar felsenfest davon überzeugt, dass ich unsterblich bin. Ich und Sterben? Nie im Leben! Wie soll das denn gehen, wenn ich selbst doch die ganze Welt bin? … Es war ein einzigartiges Gefühl, ein Gefühl, das ich nicht einmal beschreiben konnte, sogar jetzt nicht beschreiben kann. Es war wie ein unerschütterliches Wissen, ein Naturgesetz, vielleicht sogar speziell für mich geschaffen.
„Der letzte Augenblick“ weiterlesenErkenntnis
Der Mensch, das Leben, das Universum …
Die faszinierendsten und geheimnisvollsten Themen. Woher kommen wir, wohin gehen wir? Hat unsere Existenz überhaupt einen Sinn?
Das Sterben … Was passiert mit uns, wenn wir aufhören zu atmen, was bleibt von uns, wenn wir nicht mehr da sind? Wir denken nicht viel darüber nach – solange wir zufrieden und gesund sind. Aber irgendwann, zu einem gewissen Zeitpunkt, werden viele von uns sich diese Fragen stellen – vielleicht auch ich. Wie schwer würde es mir fallen, zu realisieren, dass ich todkrank bin, dass mir vielleicht nur noch ein paar Monate zum Leben bleiben? Was würde ich tun, wie würde ich mich verhalten? …
Und wie geht es einem Kind, das erfahren muss, dass es nicht mehr lange zu leben hat?

