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Die Ich-Existenz

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Es bleibt verborgen oder Corona kennt keine Weihnachten

Meine Frau hat es erwischt – das Corona-Virus. Es kam wie angeflogen abends am 23. Dezember, mit den üblichen, bekannten Symptomen. Der Test am Tag danach hat es bestätigt – Covid-19 hat zugeschlagen. Corona kennt eben keine Weihnachten. Alle Feierlichkeiten sind nun gecancelt, Heiligabend bei Freundinnen fällt aus, Familientreffen beiderseits an folgenden Tagen finden auch nicht statt.

Etwas Gutes hat das Ganze. Meine Angst ist weg – diese panische Unruhe, die ich alljährlich im Dezember verspüre und die verschwindet, sobald meine Lieben sich alle bei uns versammelt haben. Dieses Mal hat sich die Panik im selben Moment verflüchtigt, als mir klar wurde, dass der Besuch ausbleibt. Das stärkt meinen Verdacht, dass ich als Kind an so einem Tag des Familientreffens etwas Schlimmes erlebt haben muss. Was es war, gibt allerdings das Unterbewusstsein mir weiterhin nicht frei. Es bleibt verborgen und ich kann nur mutmaßen.

Ja, ich bin trotzdem traurig und bedauere, dass Weihnachten ausfällt, aber das belastet mich bei Weitem nicht so sehr wie diese dunkle undefinierbare Furcht.

Fürwahr – die Psyche des Menschen ist unergründlich.

PS: Meiner Frau geht es heute schon etwas besser, aber die Kraft fehlt ihr. Mich hat das Virus bis jetzt nicht angegriffen. Ich hoffe – es bleibt so.

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Oh, Schreck!

Schlechte Nachricht – nicht nur für mich, für andere Patienten von Frau Dr. med. Krystyna Muszynski, Fachärztin für Nervenheilkunde in Hemer – sicher auch. Sie hört auf zu praktizieren. Das erfuhr ich heute, als ich meine Rezepte abholen wollte. Einen Nachfolger / eine Nachfolgerin hat sie nicht, ich muss mich also selbst um eine neue Anlaufstelle kümmern. Das wird nicht leicht sein. PsychiaterInnen sind Mangelware, bzw. gibt es zu viele Hilfesuchenden in diesem Bereich. Dann noch soll es eine Frau (wünschenswert!) und natürlich eine gute in ihrem Fach sein. Finde mal in der Umgebung beides in einem, wenn doch neue Patienten meistens von vornherein abgelehnt werden. Mit Frau Doktor Muszynski habe ich mich all die Jahre (25 etwa) sehr gut verstanden, mehr sogar schon auf freundschaftlicher Basis, und fühlte mich in ihrer Praxis gut aufgehoben.

Ich bin, offen gesagt, ein wenig im Panikmodus. Gerade jetzt – in der Vorweihnachtszeit, in der ich doch ohnehin psychisch nicht auf der Höhe bin, hätte das nicht sein müssen. Obwohl – ja, damit muss man rechnen / hätte ich rechnen müssen. Auch Ärzte gehen in Rente. Es kam nur so plötzlich. Das finde ich wiederum nicht in Ordnung. Man hätte etwas früher die Patienten und Patientinnen benachrichtigen sollen, nicht zwei Wochen vor Schluss.

Nun – es ist, wie es ist, und nicht zu ändern. Ich werde es überleben. Hauptsache, ich bekomme meine Medikamente. Vielleicht wird die Hausärztin sie mir auch verschreiben – nach dem für mich ausgestellten Medikamentenplan?

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Ruhe nach dem Sturm

Heute geht es mir besser. Das Ungreifbare ließ sich zwar immer noch nicht greifen und das wird mir wohl auch nie gelingen, aber es ist verschwunden und darüber bin ich froh. Nur eine schwache Ahnung, Müdigkeit und tiefe Traurigkeit sind zurückgeblieben.
Diesmal dauerte es länger als sonst, bis der „Sturm“ abzog, vielleicht wirklich – wie von Heather in ihrem Kommentar vermutet – deswegen, weil gerade so viel Negatives in der Welt geschieht …
Also – abhacken! 🙂 Es gibt so viel Schlimmeres als ein kleines, wenn auch unerklärliches und unheimliches Hirngespinst.