Zu diesem Thema habe ich ebenfalls etwas beizutragen, und am besten mache ich das mit einem passenden Abschnitt aus meinem Buch.
„Wenn das Telefonat baden geht“ weiterlesenSchlagwort: Telefongespräch
Wenn Gewohntes fremd wird
Es ist kein angenehmes Thema, über das ich heute schreiben möchte – und doch ist es wichtig, nicht nur für mich. Denn es betrifft uns alle, ob als Mittendrinstehende oder als Angehörige. Für beide Seiten ist es ungeheuer schwer.
„Wenn Gewohntes fremd wird“ weiterlesenDie Annonce oder Sie sucht sie
Das waren noch Zeiten, damals 1996! Keine Online-Datings, keine Internet-Chats, keine WhatsApp, kein Messenger-Dienst. Wolltest du jemanden kennenlernen, musstest du raus in die echte Welt. Du hast gehofft, dass dir jemand über den Weg läuft, der dich ansieht, wahrnimmt, Interesse zeigt, und den du zumindest erst einmal sympathisch findest. Oder du hast versucht, Anschluss an eine Interessengruppe zu finden. Mit etwas Glück konnte daraus eine Beziehung entstehen. Und wenn alles nichts half, blieb nur der letzte Weg: eine Annonce in der Zeitung. In meinem Fall in der Rubrik „Sie sucht sie“.
„Die Annonce oder Sie sucht sie“ weiterlesenAneta
Mit meiner Schwester Aneta, die in Berlin im Pflegeheim lebt, telefoniere ich jeden Tag, oft sogar mehrmals am Tag. Letzte Zeit ist das etwas schwieriger geworden. Ich weiß nicht, ob es an beginnender Demenz liegt oder vielleicht etwas anderem, aber sie hat es fast vollständig verlernt, mit dem Telefon umzugehen, und schafft es noch gerade so, ihren Sohn, mich oder die anderen Geschwister anzurufen. Immer wieder beklagt sie sich über das „blöde Smartphone“, das, wie sie meint, nicht mehr richtig funktioniert oder gar kaputt ist. Wenn ich versuche, ihr beizubringen, wie dies und jenes geht, was sie machen soll, versteht sie es nicht oder macht es falsch. Sie hat im Zimmer auch ein Festnetztelefon, aber die Nummer darauf zu wählen, ist für sie, glaube ich, noch komplizierter. Erstens hat sie Probleme, die gewünschte Nummer aus ihrem Notizbuch herauszusuchen, zweitens – falls sie sich verdrückt, weiß sie nicht mehr weiter, nicht einmal, dass sie dann den Hörer auflegen, wieder aufnehmen und von vorn anfangen muss.
„Aneta“ weiterlesenWenn die Hoffnung langsam stirbt
In diesem Beitrag geht es um meine Schwester Aneta, die sich seit zwei Wochen in der Psychiatrie befindet. Wie es dazu kam, ist eine lange Geschichte. Die kurze Version: Da alle bisherigen Medikamente ihre Depression nicht lindern können, hat die zuständige Psychiaterin sie in die Klinik eingewiesen.
„Wenn die Hoffnung langsam stirbt“ weiterlesen

