Wir sind wieder, nach knapp zwei Wochen, zu Hause. Die erste Woche in Holland würde ich mit einer Drei bewerten. Darüber lohnt es sich auch nicht, viel zu schreiben. Die Wohnung (auf den Bildern im Internet sah sie super aus) war sparsam eingerichtet und nicht wirklich sauber. Außerdem mussten wir, um in unser Schlafzimmer zu gelangen, eine steile Wendeltreppe hochklettern – fast im wahrsten Sinne des Wortes. Das hat meinen ohnehin angeschlagenen Knien ziemlich zugesetzt, sodass sie sich jetzt erst einmal erholen müssen.
„Die (kleine) Rundreise“ weiterlesenSchlagwort: Schwester
Ohne Aussprache
Die meisten Leserinnen und Leser dieses Blogs kennen, wenn auch nur grob, meine familiären Verhältnisse. Nach der Veröffentlichung meines autobiografischen Buches haben sich einige Familienmitglieder, darunter zwei meiner Geschwister, von mir distanziert. Ich wurde sozusagen aus der Verwandtschaftsliste gestrichen.
„Ohne Aussprache“ weiterlesenWenn Gewohntes fremd wird
Es ist kein angenehmes Thema, über das ich heute schreiben möchte – und doch ist es wichtig, nicht nur für mich. Denn es betrifft uns alle, ob als Mittendrinstehende oder als Angehörige. Für beide Seiten ist es ungeheuer schwer.
„Wenn Gewohntes fremd wird“ weiterlesenWenn du noch da bist
Außer Aneta habe ich nur noch zu meiner jüngsten Schwester Kontakt. Die zwei älteren (noch lebenden) Geschwister wollen von mir nichts mehr wissen. Aus Gründen. Was sie auch über mich denken und sich zurechtlegen – ich habe keinen Einfluss darauf, vor allem, da sie nicht im Geringsten an dem interessiert sind, was ich zu sagen habe. Also lasse ich sie gewähren.
„Wenn du noch da bist“ weiterlesenAneta
Mit meiner Schwester Aneta, die in Berlin im Pflegeheim lebt, telefoniere ich jeden Tag, oft sogar mehrmals am Tag. Letzte Zeit ist das etwas schwieriger geworden. Ich weiß nicht, ob es an beginnender Demenz liegt oder vielleicht etwas anderem, aber sie hat es fast vollständig verlernt, mit dem Telefon umzugehen, und schafft es noch gerade so, ihren Sohn, mich oder die anderen Geschwister anzurufen. Immer wieder beklagt sie sich über das „blöde Smartphone“, das, wie sie meint, nicht mehr richtig funktioniert oder gar kaputt ist. Wenn ich versuche, ihr beizubringen, wie dies und jenes geht, was sie machen soll, versteht sie es nicht oder macht es falsch. Sie hat im Zimmer auch ein Festnetztelefon, aber die Nummer darauf zu wählen, ist für sie, glaube ich, noch komplizierter. Erstens hat sie Probleme, die gewünschte Nummer aus ihrem Notizbuch herauszusuchen, zweitens – falls sie sich verdrückt, weiß sie nicht mehr weiter, nicht einmal, dass sie dann den Hörer auflegen, wieder aufnehmen und von vorn anfangen muss.
„Aneta“ weiterlesen

