Veröffentlicht in Literatur, Rezension

Erkenntnis

Der Mensch, das Leben, das Universum …
Die faszinierendsten und geheimnisvollsten Themen. Woher kommen wir, wohin gehen wir? Hat unsere Existenz überhaupt einen Sinn?
Das Sterben … Was passiert mit uns, wenn wir aufhören zu atmen, was bleibt von uns, wenn wir nicht mehr da sind? Wir denken nicht viel darüber nach – solange wir zufrieden und gesund sind. Aber irgendwann, zu einem gewissen Zeitpunkt, werden viele von uns sich diese Fragen stellen – vielleicht auch ich. Wie schwer würde es mir fallen, zu realisieren, dass ich todkrank bin, dass mir vielleicht nur noch ein paar Monate zum Leben bleiben? Was würde ich tun, wie würde ich mich verhalten? …
Und wie geht es einem Kind, das erfahren muss, dass es nicht mehr lange zu leben hat?

„Erkenntnis“ weiterlesen
Veröffentlicht in Elfchen

Gedanken im Elfchen-Format

Ein Elfchen ist ein kurzes Gedicht mit einer vorgegebenen Form. Es besteht aus elf Wörtern, die in festgelegter Folge auf fünf Verszeilen verteilt werden. Für jeden Vers wird eine Anforderung formuliert, die (je nach gegebenenfalls vorhandener didaktischer Vorgabe) variiert werden kann.
Wikipedia

Typischerweise sieht der Aufbau eines Elfchens so aus:

ZeileWörterInhalt
11Ein Gedanke, ein Gegenstand, eine Farbe, ein Geruch o. ä.
22Was macht das Wort aus Zeile 1?
33Wo oder wie ist das Wort aus Zeile 1?
44Was meinst du?
51Fazit: Was kommt dabei heraus?

Universum,
geheimnisvoll, unerschöpflich.
Ich bin mittendrin - 
im Wunder des Lebens.
Unsterblich!

Glaube.
An Gott?
Nein, an mich!
Denn ich bin stark.
Leben!

Fliegen - 
im Traum.
Ich schwebe dahin,
über Dächer und Bäume.
Frei!

Kind,
zart, zerbrechlich.
Entsetztes Gesicht, flehend:
"Nein, tu das nicht!"
Qual!

Stern
fern, unerreichbar,
so wie du ...
Er funkelt mich an.
Abschied!

Panik,
heiß, vernichtend.
Sie überwältigt mich,
raubt mir den Willen.
Gefangen!

Grauenhaft,
mein Traum.
Ich muss aufwachen,
kann mich nicht bewegen.
Schrei!

Worte,
mutmachend, tröstend.
Sie beruhigen mich.
Spülen den Schmerz fort.
Hoffnung!

Waffe,
blank, gnadenlos,
vor meinem Gesicht.
Ich werde nun sterben.
Gewissheit!

Notizbuch.
Meine Gedanken - 
Schwarz auf Weiß,
machen die Seiten lebendig.
Faszinierend!

Nachtgedanken,
dunkel, erdrückend.
Fern schimmerndes Licht.
Birgt Hoffnung, birgt Frieden?
Vergebens!

Schwarz,
deine Jacke.
Du gehst fort.
Ich sehe dir nach.
Sehnsucht!

Spaziergang
am Meer.
Sonnenuntergang. Wellen rauschen.
Wir lächeln uns an.
Urlaub!

Schwarzensee in Österreich (2017)
Schwarzensee in Österreich (2017)

Veröffentlicht in Literatur

„Welten“ von Rosa Ananitschev

/Eigenwerbung/

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Drei Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, und doch sind sie auf gewisse Weise miteinander verbunden.

Gedankenspielerei, Traumwelt, Fiktion, ernüchternde Realität? Oder doch deine ganz persönliche Hölle auf Erden? Allein auf der großen, weiten Welt zu sein … Eine erschreckende Vorstellung. Wie fühlt sich das an, wie kommt Maja damit zurecht?

Unsere Erde aus einem fremden Blickwinkel … Wie wird sie, wie werden die Menschen, die sie bewohnen, von einer anderen Spezies wahrgenommen? Damit wird Lukas in der Kurzgeschichte „LAWES – das kleine Wunder“ konfrontiert. Wie reagiert der Junge, kann er etwas ausrichten? Ist er vielleicht unsere letzte Hoffnung?

Und was machst du, wenn du plötzlich vor einem Trümmerhaufen stehst? Schaffst du es, eine ganze „Welt“ allein zu Grabe zu tragen?

Menschsein – dem Begriff gibt die Autorin in ihren Geschichten eine besondere Bedeutung und die ProtagonistInnen zeigen uns, dass wir in diesem Universum doch noch nicht ganz verloren sind.

Auch direkt bei Amazon erhältlich:

Veröffentlicht in Persönliches

Unsterblich?

Im Teenager-Alter dachte ich viel (eigentlich viel zu viel!) über die Menschheit, das Leben, das Universum und den Sinn von alledem nach. Und noch früher, als Kind, fühlte ich mich gar unsterblich. Die kleine Rosa war überzeugt, dass sie immer in dieser Welt existieren wird. Es war ein eigenartiges Gefühl, viel mehr schon ein unerschütterbares Wissen, das für mich genauso selbstverständlich wie das Atmen war.*
Wenn ich mit meinen Eltern zu Beerdigungen ging (was im Dorf, in dem jeder jeden kannte, vergleichsweise oft vorkam) und die Verstorbenen in den Särgen mit etwas Unmut, aber neugierig beäugte, war mir selbst klar: jung oder alt – ich werde nie tot in so einer Kiste landen. Allein der Gedanke daran kam mir absurd vor. Die anderen … ja, die waren wohl sterblich – das konnte ich nun nicht abstreiten. Aber ich … ich nicht. Ich bin etwas ganz besonderes, dachte ich. Ich werde immer Leben – das stand fest. Felsenfest. Die Ewigkeit machte mir damals keine Angst – ich hatte ja noch einiges zu tun auf dieser Welt.

„Unsterblich?“ weiterlesen
Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches

„Mein Universum“ – Buchausschnitt

Aus dem Buch „In der sibirischen Kälte“

… Ich trete vorsichtig in einen dunklen, kühlen, weiten Raum ein, und bevor ich mich richtig umsehen kann, bin ich eins mit der Gestalt, die sich dort befindet. Es erschreckt mich nicht, denn ich weiß sofort – diese Gestalt bin ich selbst, ich vor vielen Jahren.

„„Mein Universum“ – Buchausschnitt“ weiterlesen