Wenn ich mir sage, dass du verreist bist, auf einer Mission, dass du weit fort gegangen bist, für eine lange, stille Zeit, vielleicht bis ans Ende der Welt, oder weiter, noch weiter hinaus, an den Rand des Universums …
Wenn ich mir sage, dass du irgendwo da draußen bist, umgeben von guten Menschen, erfüllt von Glück und Frieden, dass du, obwohl so fern, an uns denkst, an jene, die dich lieben, uns vermisst, so tief, wie wir dich vermissen …
Wenn ich mir das so sage, dann spüre ich deine Nähe und die Verbundenheit, mein Schmerz wird ein wenig kleiner … ein wenig. Dann kann ich mir vorstellen, dass du irgendwann zurückkommst von deiner Mission, dass wir dich eines Tages wieder in die Arme schließen.
Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern auf meinem Blog und verfüge über eine Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: Autobiografisches „In der sibirischen Kälte“ und Novelle „Andersrum“. Außerdem bin ich Mitautorin in einigen Almanachen des BKDR Verlages und in verschiedenen anderen Anthologien.
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16 Kommentare zu „Bis ans Ende der Welt“
Es tut weh das zu lesen. Liebe Rosa, ich wünsche dir, dass du gut durch deine Trauer kommst.
Ein wunderbares Gedicht! Schreiben ist ein Ort, wo wir unserer Trauer um den geliebten Menschen einen würdigen Platz geben können. Wenn du möchtest, verlinke ich das Gedicht auf Totenhemdblog.
Liebe Grüsse Brig
Ich habe versucht, ein wenig Trost aus dieser Vorstellung von mir zu ziehen und ihn an Mikels Vater weiterzugeben. Doch im Moment fällt das Trösten schwer.
Gern kannst du das Gedicht verlinken – danke dir.
Liebe Grüße
Rosa
Soviel Leid – und doch auch ein zarter Schimmer namens Hoffnung.
Liebe Rosa, ich wünsche Dir und Deinen Lieben, dass dieser kleine Samen der Hoffnung in nicht allzu ferner Zeit einen wunderschönen und heilsamen Garten Eurer innigen Liebe erblühen lässt.
Herzensgruß, C Stern
Wie kann ein Trost denn aussehen? Wie in Deinem Gedicht beschrieben, liebe Rosa?
Ich weiß es nicht, aber es lindert für einen Moment. Das kann ich mir vorstellen, aber der Moment geht vorbei und dann kommen die Gedanken wieder…
Vielleicht ist es die Zeit, die vergehen muß, die lindern kann.
Einen mitfühlenden Gruß von Bruni an Dich
Ich denke auch, dass es die Zeit ist, die Wunden heilt, aber die Narben bleiben. Narben, die immer wieder weh tun werden. Was ein Trost sein kann? Eigentlich gibt es keinen, und doch versuche ich mir einen aufzubauen, mit ähnlichen Gedanken, wie im Gedicht, oder damit, dass mein Enkel in seinem so kurzen Leben glücklich und von lieben Menschen umgeben war … Dass er nicht leiden musste, bevor er starb … Doch im nächsten Moment wird mir bewusst, dass ich ihn nie mehr sehen, nie mehr seine ruhige, sanfte Stimme hören, nie mehr umarmen werde, und dann ist der Schmerz wieder da.
Es ist schwer und es wird noch lange so sein …
Ich danke Dir, liebe Bruni, vom Herzen für Deine mitfühlenden Worte.
Liebe Rosa, mit Deinem Gedicht, „wenn ich mir säge“ sprichts Du mir voll aus dem Herzen. Mein kleiner Bruder ist schon 1978 im Alter von 18 Jahren von uns gegangen. Dein Schmerz habe ich noch immer im Herzen und den Wunsch ihn irgendwann wiederzusehen. Und zu dem Spruch von Sei am Anfang deines Blogs, mir geht es auch gut, wenn alle meine Lieben gesund und glücklich sind.
Alles Liebe Deine Marion
Es tut weh das zu lesen. Liebe Rosa, ich wünsche dir, dass du gut durch deine Trauer kommst.
Liebe Grüße
petra
Danke dir von Herzen.
Ich bin der festen Überzeugung das ihr euch eines Tages wiedersehen werdet.
Das haben mein Mann und ich uns zum Abschied gesagt.
♥️
Es tut unsagbar weh einen geliebten Menschen zu verlieren und wenn es zudem noch das Enkelkind ist… unvorstellbar für mich!🥀
Mein fester Glaube sowie Hoffnung ist das Wiedersehen in einer anderen, besseren Welt… und solange passen die Liebsten als Schutzengel auf uns auf!🙏🤍
🫂♥️
Ein wunderbares Gedicht! Schreiben ist ein Ort, wo wir unserer Trauer um den geliebten Menschen einen würdigen Platz geben können. Wenn du möchtest, verlinke ich das Gedicht auf Totenhemdblog.
Liebe Grüsse Brig
Ich habe versucht, ein wenig Trost aus dieser Vorstellung von mir zu ziehen und ihn an Mikels Vater weiterzugeben. Doch im Moment fällt das Trösten schwer.
Gern kannst du das Gedicht verlinken – danke dir.
Liebe Grüße
Rosa
morgen mache ich das.
https://totenhemd.wordpress.com/2026/05/20/der-tod-ist-ein-arschloch-film/
Soviel Leid – und doch auch ein zarter Schimmer namens Hoffnung.
Liebe Rosa, ich wünsche Dir und Deinen Lieben, dass dieser kleine Samen der Hoffnung in nicht allzu ferner Zeit einen wunderschönen und heilsamen Garten Eurer innigen Liebe erblühen lässt.
Herzensgruß, C Stern
Wie kann ein Trost denn aussehen? Wie in Deinem Gedicht beschrieben, liebe Rosa?
Ich weiß es nicht, aber es lindert für einen Moment. Das kann ich mir vorstellen, aber der Moment geht vorbei und dann kommen die Gedanken wieder…
Vielleicht ist es die Zeit, die vergehen muß, die lindern kann.
Einen mitfühlenden Gruß von Bruni an Dich
Ich denke auch, dass es die Zeit ist, die Wunden heilt, aber die Narben bleiben. Narben, die immer wieder weh tun werden. Was ein Trost sein kann? Eigentlich gibt es keinen, und doch versuche ich mir einen aufzubauen, mit ähnlichen Gedanken, wie im Gedicht, oder damit, dass mein Enkel in seinem so kurzen Leben glücklich und von lieben Menschen umgeben war … Dass er nicht leiden musste, bevor er starb … Doch im nächsten Moment wird mir bewusst, dass ich ihn nie mehr sehen, nie mehr seine ruhige, sanfte Stimme hören, nie mehr umarmen werde, und dann ist der Schmerz wieder da.
Es ist schwer und es wird noch lange so sein …
Ich danke Dir, liebe Bruni, vom Herzen für Deine mitfühlenden Worte.
Liebe Rosa, mit Deinem Gedicht, „wenn ich mir säge“ sprichts Du mir voll aus dem Herzen. Mein kleiner Bruder ist schon 1978 im Alter von 18 Jahren von uns gegangen. Dein Schmerz habe ich noch immer im Herzen und den Wunsch ihn irgendwann wiederzusehen. Und zu dem Spruch von Sei am Anfang deines Blogs, mir geht es auch gut, wenn alle meine Lieben gesund und glücklich sind.
Alles Liebe Deine Marion
♥️🌹