Rezension zu „Meins!“ von Ida Häusser
„Ich bin gespannt auf die Parallelen, die wir in unserer Kindheit hatten“, schrieb mir Ida Häusser in der Widmung zu ihrem Buch Meins!
„Deins!“ weiterlesen„Ich bin gespannt auf die Parallelen, die wir in unserer Kindheit hatten“, schrieb mir Ida Häusser in der Widmung zu ihrem Buch Meins!
„Deins!“ weiterlesenDie nächsten Fragen zu meiner Biografie.
7. Waren Sie ein lebhaftes, oder stilles Kind? Was wurde über Sie erzählt?
8. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Kindheit?
9. Was ist eine der frühesten Erinnerungen, die Sie haben?
Mir wurde von anderen erzählt, ich sei kein lebhaftes Kind gewesen, sondern still, schüchtern und ängstlich. So habe ich mich auch selbst in Erinnerung.
Wenn ich zurück in die Vergangenheit blicke, führt mich mein inneres Auge zu einem ganz bestimmten Moment, und ich glaube, es ist meine allererste Erinnerung.
„Stilles Kind“ weiterlesenDie nächsten Fragen zu meiner Biografie.
5. Haben Sie Geschwister? 6. Wie groß war Ihre Familie und als wievieltes Kind wurden Sie geboren?
Ida und Jakob Schütz hatten sieben Kinder: Lilli, Ewald, Aneta, Ida, Jakob, Rosa, Erna. Ich kam als vorletztes Kind zur Welt. Drei Jahre nach mir wurde Erna geboren, da war unsere Mutter schon 44 Jahre alt. An das Zusammenleben mit Lilli und Ewald kann ich mich nicht mehr erinnern – sie verließen das Elternhaus, als ich noch klein war. Auch an Aneta habe ich wenige (dafür aber kostbare) Erinnerungen; sie ging ebenso weg, sobald sie die Volljährigkeit erreicht hatte. Im Grunde „flogen“ wir alle aus dem Nest, so früh wie es nur möglich war – ich sogar schon mit 17.
„Sieben Geschwister“ weiterlesenEs ist für mich inzwischen so selbstverständlich – mein Leben im Wohlstand, in der Demokratie. Und doch denke ich oft an vergangene Zeiten, daran, was für ein Glück (im Unglück) ich hatte, in Russland als Deutsche geboren zu sein. Sonst wäre meine Familie dem totalitären Regime wohl niemals entkommen.
„Das Grab meiner Mutter“ weiterlesenMit Drabbles tue ich mich schwer. Vor Jahren versuchte ich es einmal und brachte es auf ganze vier Stück. Das ist, ich gebe es zu, ziemlich mager. Mir fehlen Ideen, vielleicht auch die Schlagfertigkeit. Oder einfach nur Fantasie? Oder habe ich den falschen Blickwinkel? Ich weiß es nicht. Also erkläre ich den Lesenden den Begriff, die Regeln, die hundert Wörter, die nicht mitgezählte Überschrift, die Pointe. Ich kündige an, endlich ein erstes Beispiel zu zeigen. Während ich das schreibe, formuliere, kürze, zähle und zweifle, merke ich plötzlich: Genau dieser Text hält sich daran. Er endet hier und wird zum Drabble.
Ach – ich habe es tatsächlich geschafft, die Einleitung in 100 Wörter zu packen. 👍😃
„Im Dorf“ weiterlesen