Veröffentlicht in Menschsein, Persönliches

Zwischen damals und heute


1995 war ich 41, jetzt bin ich 72 Jahre alt. Damals ahnte ich die tief in meinem Unterbewusstsein vergrabene entsetzliche Wahrheit noch nicht. Erst Jahre später sollte ich verstehen, warum so vieles in mir so schwer war. Trotzdem muss ich gestehen, dass sich in meinem Denken – abgesehen von ein paar Nuancen – nichts Wesentliches verändert hat. Heute kann ich auf mein Leben schauen und sagen: Ich bin geworden, wer ich sein sollte – trotz allem und vielleicht gerade deshalb. Mein Weg war nie falsch – er war einfach meiner.


Beitragsbild von Chen auf Pixabay

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Autor:

Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern auf meinem Blog und verfüge über eine Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: Autobiografisches „In der sibirischen Kälte“ und Novelle „Andersrum“. Außerdem bin ich Mitautorin in einigen Almanachen des BKDR Verlages und in verschiedenen anderen Anthologien.

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