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KI kann auch Drabbles und Elfchen

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Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern auf meinem Blog und verfüge über eine Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: Autobiografisches „In der sibirischen Kälte“ und Novelle „Andersrum“. Außerdem bin ich Mitautorin in einigen Almanachen des BKDR Verlages und in verschiedenen anderen Anthologien.

15 Kommentare zu „KI kann auch Drabbles und Elfchen

  1. Ich habe die KI auch probiert und mit ihr experimentiert. Letztendlich überzeugt sie mich nicht. Beim Plotschreiben für Krimis verweigert sie sich wegen Beschreibung von Gewalt (was an der Realität vorbeigeht). Aber vielleicht formuliere ich falsch. Wer weiß?

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      1. An Ende ist sie beides: nützlich genauso wie böse – ein Werkzeug eben.
        Es liegt in der Hand des Benutzers.
        Wirklich interessant (gefährlich?) wird es, wenn wir (die Menschen) die Kontrolle aus der Hand geben – die KI sich selbst überlassen. Dann sollte sie mindestens die drei bzw. vier Robotergesetze nach Asimov implementiert haben…
        ( https://de.m.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze )

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  2. Sehr erstaunliche Ergebnisse, wirklich! Aber obwohl formal alles richtig erscheint, blitzt die Grenze der KI hindurch, wenn es um Kreativität geht. Sie denkt gerade, sozusagen in Mustern. Kreativität liegt abseits, weshalb das Ergebnis uninspiriert wirkt. Du kennst sicherlich auch den Spruch „Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat.“ KI eben nur ‚I‘.

    Aber sicher gibt es eines, gar nicht so fernen Tages, auch KKI (Kreative oder künstlerische künstliche Intelligenz). Schon jetzt hat die KI allerdings so manchen Menschen in puncto Intelligenz überholt. Die Verantwortung würde ich ihr allerdings dennoch nicht uneingeschränkt überlassen wollen! Vielleicht habe ich aber auch nur zu viel Sci-Fi genossen?!

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    1. Da gebe ich dir auf jeden Fall recht, liebe Heather. Die Verantwortung soll bei dem Menschen bleiben. Aber vielleicht könnte die KI ihm – dem Menschen – bei der richtigen Entscheidung helfen? Doch kommt es dann wieder auf die Intelligenz des Menschen an, darauf, was sein Ziel ist.

      Noch ein Experiment (du hast mich auf die Idee gebracht 😉). Ich habe ChatGPT nach einer poetischen Geschichte gefragt und das ist die Antwort – mit dem Titel „Traumhüterin der Nacht“:

      „Im fahlen Mondlicht schimmerten ihre silbernen Schwingen. Sie tanzte hoch über den dunklen Wäldern, ihre Gestalt nur schemenhaft zu erkennen. Ein Windhauch strich sanft über ihr Gesicht, während sie dem Ruf der Nacht folgte.

      Sie war ein Geschöpf der Stille, geboren aus den Träumen der Schlafenden. Ihre Flügel trugen sie über die Grenzen der Wirklichkeit hinaus, zu den verborgenen Reichen der Fantasie. Dort, in den Tiefen der Imagination, fand sie ihre wahre Heimat.

      Mit jedem Flügelschlag erblühten Blumen in den finstersten Ecken, und die Dunkelheit wich dem Licht. Sie war die Hüterin der Träume, die Wächterin der Hoffnung. In ihren Augen lag die Weisheit der Jahrhunderte, während sie über die Welt wachte.

      Doch in der Morgendämmerung musste sie wieder entschwinden, ihre Gestalt verschmolz mit dem ersten Sonnenstrahl. Sie hinterließ nur einen Hauch von Magie und den leisen Klang eines Liedes in der Luft. Bis zur nächsten Nacht, wenn die Sterne erneut ihr Antlitz beleuchteten, würde sie zurückkehren, um zu erinnern, dass Träume niemals sterben.“

      Interessant, oder? Obwohl – mein Geschmack ist es nicht und es könnte nie meine Geschichte sein. 😃

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  3. Ja, zugegeben, erstaunlich und ich möchte nicht wissen, wie viele Bücher mit Hilfe von KIs schon auf dem Markt sind (etliche klingen jedenfalls genauso ;o)). Tja, provokante Frage: Wozu überhaupt noch selbst schreiben?

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    1. Gute Frage. Ich persönlich würde nicht wollen, dass eine KI oder sonst wer für mich Texte verfasst, ganz gleich, wie perfekt sie sind. Das wäre gegen mein Gewissen, wäre für mich einem Betrug gleich. Außerdem würde es mir überhaupt keine Freude machen. Schreiben soll befriedigen und einem ein gutes Gefühl geben, etwas zustande gebracht zu haben. Für viele, sowie auch für mich, ist es dazu noch eine Art Therapie. Dieser Effekt würde dann ausbleiben.
      Aber vorstellbar ist es, dass jemand die KI auf diese Weise ausnutzt, besonders, wenn man damit Geld machen kann.

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  4. Mit KI beschäftige ich mich nun auch intensiver, denn ich wünsche mir eine differenzierende Sicht meinerseits auf diese Entwicklungen. Zumindest bemühe ich mich darum, denn im Grunde finde ich die Geschwindigkeiten, in denen sich diese Welt dreht, einfach zu brutal. Mich wundert’s nicht, dass bereits viele Kinder depressiv sind, was sie alles an Eindrücken zu verarbeiten haben …
    Ich werde in einigen Tagen eine Veranstaltung besuchen, Stw. „Digitaler Humanismus“. Ich bin auch gespannt auf eine recht interessant zusammengesetzte Diskussionsrunde, mit Menschen aus Kunst, Politik, Kirche, usw.
    Ich kann mir vorstellen, dass es Bereiche gibt, in denen KI tatsächlich wichtige Fortschritte bietet, ich lese solches zum Beispiel aus der Medizin.
    Wie bei allen technischen Neuerungen, es kommt immer darauf an, WIE wir sie nützen. Und daher wird es auch notwendig sein, unsere Kinder und Enkelkinder darauf vorzubereiten, denn sie werden in erster Linie damit leben müssen …
    Nachdenklich, C Stern

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