Wenn ich die Möglichkeit dazu bekäme, würde ich gern einen Blick in die Zukunft werfen. Nicht, um zu erfahren, was mit mir geschieht, sondern wie es mit der Welt weitergeht. Wie sieht die Erde in 50, 100, 200 Jahren aus? Werden immer noch Kriege geführt? Womöglich ist dann fast alles Leben bereits ausgelöscht und es wird nur noch vereinzelt oder in Grüppchen um die eigene Existenz gekämpft – wie schon in vielen düsteren Dystopien beschrieben. Kann das so schnell passieren? Ich hoffe, nicht. Ich will fest daran glauben, dass die Menschen endlich und nicht allzu spät begriffen haben, dass es auch anders geht – ohne Waffen, Bomben und Hass, aber mit Achtung, Liebe und Zusammenhalt.
„Wer kommt mit?“ weiterlesenSchlagwort: Achtung
Aus dem Pflegeheim
Einige Leserinnen und Leser meines Blogs haben sicher mitbekommen, dass meine Schwester Aneta im Heim wohnt. Ihr größter Feind, wie sie selbst sagt, ist die Depression, und das richtige Medikament ist wohl für sie noch nicht erfunden worden. Vielleicht gibt es das auch, doch es findet sich kein Arzt, keine Ärztin, der oder die sich Aneta einmal zuwenden und ihr helfen würde … wenigstens es versuchen würde! Momentan ist sie in dieser Hinsicht völlig aufgeschmissen. Die Psychiaterin, bei der sie in Behandlung ist (sein sollte!), lässt sich seit vielen Monaten nicht mehr blicken. Aneta ist von Natur aus kämpferisch, sie nimmt nicht alles schweigend hin und gibt nicht so schnell auf. So hatte sie schon mehrmals in der Praxis dieser Ärztin angerufen und versucht, auf sich aufmerksam zu machen, wurde jedoch immer wieder abgespeist mit Worten wie: Frau Doktor ist krank … Frau Doktor ist gerade im Urlaub … Frau Doktor kommt nächsten Freitag ins Pflegeheim. Doch die Ärztin kam nicht – weder am nächsten noch am übernächsten Freitag.
„Aus dem Pflegeheim“ weiterlesenMeine Prinzipien oder Was mir wichtig ist
Aufrichtigkeit ist der Begriff, der mir spontan und als Erstes zum Thema einfällt. Ich wage es zu unterstreichen, dass ich offen und ehrlich bin, wenngleich es mir manchmal schwerfällt oder unangenehm ist, einen Fehler zuzugeben. Dementsprechend kann ich es nicht leiden, wenn man mir etwas vortäuscht, noch schlimmer – mich bewusst belügt. Sogar Notlügen sind nicht so meins, ich bevorzuge (meistens jedenfalls 😉) den wahren Grund, zum Beispiel für eine Terminabsage. Ich mag auch keine Übertreibungen, selbst wenn sie harmlos sind: Wenn aus drei Dingen plötzlich dreißig oder gar dreitausend werden, wenn aus einigen Krümeln ein Berg entsteht. Aber möglicherweise bin ich diesbezüglich einfach nur ein wenig zu pingelig.
„Meine Prinzipien oder Was mir wichtig ist“ weiterlesenKinder
Ein Herz für Kinder. Mit dem Lied „Kinder“ setzt sich Wolfgang Edelmayer für einen achtungsvollen Umgang mit Kindern ein.
Ein wundervoller Song und bewegende Bilder.

