Veröffentlicht in Allgemein, Autobiografie

Schwarz-Weiß


Mitarbeiterinnen der Abteilung „Katalogisierung und Buchbearbeitung der Universitätsbibliothek in Omsk. In der Reihe der Stehenden die zweite von links - das bin ich (etwa 1983, da war ich 29 Jahre alt).
Das bin ich mit meinem ältesten Sohn (ca. 1976). So ernst in die Kamera zu schauen, war damals üblich, ebenso wie die Dauerwelle bei Frauen. 😉
Mit meinem Jüngsten, 1986.
Im Winterurlaub in Kasachstan, 1989.
Rosa und Ida.
So könnte doch ein Selfie von damals aussehen.
😃
Winter 2026 – gewollt in Schwarz-Weiß.

Beitragsbild: PublicDomainArchive/Pixabay.com

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Autor:

Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern auf meinem Blog und verfüge über eine Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: Autobiografisches „In der sibirischen Kälte“ und Novelle „Andersrum“. Außerdem bin ich Mitautorin in einigen Almanachen des BKDR Verlages und in verschiedenen anderen Anthologien.

5 Kommentare zu „Schwarz-Weiß

  1. Liebe Rosa,

    dass Fotos aus Fotoalben entwendet wurden (werden), habe ich so noch nie gelesen oder gehört. Das ist schon eine seltsame Art und Weise, sich Erinnerungen zu verschaffen. Ich verstehe Deine Emotionen gegenüber Menschen, die sich derart verhalten haben.

    Meine Schwester und ich haben vor längerer Zeit etwas in der Wohnung meiner Eltern geräumt – und da gab es auch das eine oder andere Foto, das wir mitgenommen haben. Das geht aber in Ordnung, weil die Wohnung sowieso geräumt werden muss und diese Fotos meine Eltern nicht mehr interessieren. Ihr Fokus ist längst auf andere Dinge gerichtet. Ich selbst habe eine ganze Lade und mehrere Alben mit Fotos, die noch mit analogen Kameras entstanden sind. Meine alte Kamera habe ich auch noch, darin eingespannt ein Film – wäre spannend, wie die entwickelten Fotos aussehen würden, denke ich manchmal.

    Es sammeln sich viele Fotos an, ob auf Smartphones oder digitalen Kameras. Und so wie Du schaue ich mir ebenfalls von Zeit zu Zeit alte Fotos an, die noch analog entstanden sind. Damals musste mal sich viel länger Zeit damit lassen, ein Foto zu „schießen“, denn es konnte im Nachhinein nicht mehr bearbeitet werden.

    Als ich meine digitale Kamera geschenkt bekam, war ich zunächst darüber gar nicht glücklich, ich fühlte mich übergangen, denn ich habe mir so eine gar nicht gewünscht. Die ersten Versuche damit machten allerdings immer größere Freude und daher möchte ich sie heute keinesfalls mehr missen. Auch bei mir sind es inzwischen einige tausend Fotos, die sich im Laufe von dreizehn Jahren ergeben haben.

    Bei Portraits finde ich SW-Fotos oftmals viel reizvoller als in Farbe. Warum genau, kann ich gar nicht wirklich sagen, aber ich glaube, ich sehe genauer hin. Der Ausblick aus Eurer Wohnung ist wunderschön, eine kraftvolle Ruhe strahlt diese Umgebung aus und ähnelt meinem Lebensraum.

    Schicke Dir herzliche Grüße, C Stern

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