Wir sind wieder zurück aus Berlin, wo wir meine Schwester im Krankenhaus besucht haben. Die Atmosphäre in der Psychiatrie war sehr bedrückend. Weil in der offenen Station kein Bett frei war, befindet sich Aneta in der geschlossenen, und zurzeit ist da auch noch Corona ausgebrochen. Das heißt: Die Patientinnen und Patienten dürfen ihre Zimmer nicht verlassen, werden, sobald sie hinausgehen, wieder zurückgescheucht, und müssen Masken tragen. Also, doppelt und dreifach eingesperrt. Aber wir konnten sie besuchen, wenn auch mit Mundschutz, und sie hat sich sehr darüber gefreut.
„Licht am Ende des Tunnels?“ weiterlesenSchlagwort: Freude
Eine Prise Stolz
Ist es Stolz, wenn ich mich darüber freue, etwas erreicht zu haben, was andere von mir nicht erwartet, mir gar nicht zugetraut hätten? Wenn ich eine besondere Befriedigung verspüre, weil ich es gewagt habe, trotz aller Hindernisse, über mein Leben zu schreiben und darüber hinaus zum Geschriebenen zu stehen? Dass ich mich von Personen, die es (natürlich!) „besser wissen“, nicht beirren und verunsichern ließ? … Darf ich auf meine Veröffentlichungen wirklich stolz sein? Ich weiß es nicht so recht.
„Eine Prise Stolz“ weiterlesenBlog-Geburtstag
Rosas Blog ist drei Jahre alt geworden!
Entstanden ist er im Rahmen eines NETzWorking-Kurses und immer noch am Leben (wie man sieht 😃), obwohl fast alle anderen KursteilnehmerInnen ihre Übungs-Blogs abgemeldet haben. Das Schreiben macht mir nach wie vor viel Spaß, auch wenn ich ohnehin schon seit 2014 eine eigene Homepage mit eingebundenem Blog führe. Manchmal sind dann die Beiträge doppelt veröffentlicht, aber das macht ja nichts. Doppelt hält bekanntlich besser (und bringt vielleicht sogar mehr Leser).😊
Ein bisschen Statistik:
In den drei Jahren wurde „Mein Universum“ 2865 mal aufgerufen. Ob das viel oder wenig ist, kann ich nicht beurteilen, bin jedoch mit der Zahl völlig zufrieden.
Drei Beiträge (von insgesamt 113) mit den meisten Klicks möchte ich euch gern vorstellen:
Mit 381 Klicks steht am 1. Platz: Mischas Verbrechen
Am 2. Platz mit 214 Klicks: NETzWorking sei Dank
Am 3. Platz mit 115 Klicks: Da ist Leben drin
Alle drei, wie ich selbst finde, haben die Anerkennung verdient.
Zu meinem persönlichen Favoriten gehört: NETzWorking sei Dank
Fazit: Mein Blog wird noch viele weitere Geburtstage feiern (wenn alles gut geht) 😉

Weil ich es bin
Inspiriert von diesem herrlichen Bild, das sich hinter folgendem Link verbirgt:
Kathrin Köntopp, „Lotti auf Reisen“
Weil ich es bin
Ich wollt’ schon immer nach Paris.
Was ich nicht alles machen ließ!
Schicke Kleidung, neuen Hut …
Schaut doch mal – ist der nicht gut?
Ich brauchte Geld – Paris ist teuer.
Wie schwer das war, wie ungeheuer,
doch sparte ich ’ne Menge Holz.
Studierte Reiseführer, war so stolz!
Die Sprache fleißig lernte ich,
ich spreche jetzt perfekt Französisch.
Ich kaufte mir den größten Koffer,
und zählte dann die letzten Wochen.
Es war so weit. Ich konnte los,
mit Freude, die unendlich groß,
gespannt, vor Reisefieber glühend,
verpackt die Pfoten in den Schuhen.
So stand ich wartend auf den Zug.
Da kam er auch. Ich war so klug
und schob den Hut tief ins Gesicht.
Der Schaffner doch hat mich erwischt.
Er schrie und tobte: „Blöder Hund,
der Zug ist nicht für dich, und nun -
verschwinde! Nächste Station!“
und schubste mich aus dem Waggon.
Nun steh’ ich hier und frier’ im Wind,
vor Wut und Trauer fast schon blind.
Mein Traum zerplatzt, nur aus dem Grund,
weil ich es bin – ein armer Hund.
Meine Liebe so einseitig
Drabble
Diesmal nichts Gruseliges, dafür gereimt. 😃
Die Haare stehen dir zu Berge, Du sträubst dich ständig gegen mich, Doch mag ich dich so furchtbar gerne. Du jagst mir Stacheln ins Gesicht! Ich hatte fast ein Dorn im Auge! Warum verstehst du mich denn nicht? Die Süße, die ich dringlich brauche, Behältst du ganz allein für dich. Ich bin enttäuscht und noch viel mehr – Ich bin bedrückt und auch beleidigt. Was mache ich denn nur verkehrt? Warum du dich so stur verteidigst? Meine Liebe sinkt, weil nur einseitig. Du kommst mir nicht mehr in die Quere! Ich such‘ mir süße Freude anderweitig, Du kleine, dicke, reife Stachelbeere.
Ein Drabble ist eine pointierte Geschichte, die aus exakt 100 Wörtern besteht.
Die Überschrift wird nicht mitgezählt.
Sie war meine Rettung
Beitrag zur Blogparade des Q5-Blogs zum Thema: Erinnerungen + Freundschaft
Ich hatte Glück, eine beste Freundin in meiner Kinder- und Jugendzeit zu haben. Die neue Mitschülerin, die eines Tages – es war im zweiten Schuljahr – in das Klassenzimmer trat, wurde schon bald zu einem der liebsten Menschen in meinem Leben. Ohne dieses fröhliche Mädchen mit den Grübchen in den Wangen und dem ansteckenden Lächeln wäre mein Leben grau und trostlos.
„Sie war meine Rettung“ weiterlesenMein Winter 1969
Manchmal, eigentlich fast nie, versuche ich mich in Gedichten. Da ich dieses Literaturgenre nicht beherrsche, kommt auch meistens nichts Gutes dabei heraus. Gelegentlich jedoch gefällt mir das, was ich mir da zusammenreime. „Schneesturm“ ist eines dieser meiner „Raritäten“.
„Mein Winter 1969“ weiterlesenWir sehen uns wieder!
Nach BuchBerlin 2019 ist vor BuchBerlin 2020. Ja, so kann man es kurz formulieren, denn die sechs Powerfrauen (plus zwei, die nicht persönlich dabei sein konnten) haben sich schon im Laufe der diesjährigen Buchmesse für die nächste verabredet. Wir schmieden Pläne und überlegen, wie und was wir besser machen können, allen voran unsere Gestalterin und Anführerin Reni Zawrel (https://www.renate-zawrel.at/). Die österreichische Autorin und Künstlerin hat schon selbst einige Ideen und sammelt vom Team weitere ein. Es kann etwas werden – das sage ich euch! Aber es geht in erster Linie nicht darum, uns und unsere Bücher zu präsentieren, sondern vielmehr darum, einander wiederzusehen, denn die Buchmesse bietet die beste Gelegenheit dafür und ist inzwischen zu unserem großen Treffpunkt geworden.
„Wir sehen uns wieder!“ weiterlesenBald … BuchBerlin 2019!
Die Buchmesse in Berlin findet vom 23. bis zum 24. November statt. Ich freue mich wieder dabei zu sein! :-)
Leseprobenheft
Um darin zu blättern und zu lesen,
klicke einfach unten auf den schönen Button.





Herzlichen Dank an Renate Zawrel für die Gestaltung der Werbematerialien.
Wer war dieser Mann?
Eine neue Geschichte meiner Enkeltochter
Es ist ein gewöhnlicher Tag. Na ja, fast.
An diesem Tag – dem letzten vor den Sommerferien – bekommt Igor sein Zeugnis, deswegen ist er ganz aufgeregt. Als Igor es sieht, ist er so zufrieden und stolz auf seine guten Noten, dass er nach Schulschluss schnell nach Hause rennt. Doch unterwegs passiert ihm etwas Schreckliches, womit er nie gerechnet hätte.

