Bei meiner Schwester wird die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) eingesetzt. Die erste Behandlung war heute, die nächste (von insgesamt acht bis zehn) ist am kommenden Dienstag. Noch trat keine Besserung ein und Aneta ist immer noch im tiefen „Loch“ und will nicht mehr leben. Tröstende oder aufbauende Worte sind nutzlos und sogar fehl am Platz. Sie muss allein durch diese Hölle. Das äußerst Qualvolle in ihrer Situation (kenne ich aus meiner – ähnlichen) ist die Zeit. Zäh und dickflüssig, bleibt sie fast stehen, ist unendlich und hat keinen Ausweg. Man ist darin gefangen – für immer und ewig …
Es nimmt mich sehr mit, aber ich kann nichts tun, nur hoffen, dass die Therapie nach der zweiten, oder dritten, oder vierten Anwendung doch noch anschlägt.


Liken möchte ich nicht, aber zu erkennen geben, dass ich es gelesen und – mehr als nur inhaltlich – verstanden habe.
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Mein Like bedeutet: Ich denk´ an euch und sende alle erdenklich guten Wünsche für Aneta!
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Ich drücke die Daumen, dass es was bringt! Alles Liebe Deiner Schwester!
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Hoffentlich ist die Behandlung nicht so furchtbar wie sie klingt….
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Nein, ist sie nicht. Wird unter Narkose gemacht.
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Wir bleiben skeptisch, liebe Rosa und wünschen deiner Schwester baldige Besserung und das Allerbeste für euch beide. 💖💪🍀
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Liebe Rosa, nächtlich-herzliche Grüße und nochmals alles erdenklich Gute für euch beide- 😿💖
VVN
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