Diese Zeilen habe ich in meinen Notizen entdeckt – geschrieben vor genau sieben Jahren, am 17. Februar 2019. Man könnte sie fast als Prosagedicht durchgehen lassen, oder? Jedenfalls habe ich sie vorsichtshalber in ein Vers‑Widget gepackt. 😉
Wenn das Leben keinen Sinn hat,
wenn es nicht mehr schmeckt
und nicht mehr duftet.
Die Luft so kalt,
die Farben grau,
die Zeit erstickend, zäh und endlos.
Was machst du dann?
Wo gehst du hin?
Wie kommst du aus der Ewigkeit heraus?
Es waren Zeiten, in denen mich die Depression noch im Griff hatte und immer wieder einmal zuschlug. Mittlerweile muss ich sagen – und ich sage es auch gern –, dass sie keine Gewalt mehr über mich hat. Das verdanke ich dem neuen Antidepressivum, das ich seit mehr als zwei Jahren nehme.
Beitragsbild: StockCake-Reise_durch_die_Dunkelheit.

