Veröffentlicht in Menschsein, Reise

Wer kommt mit?

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Geboren bin ich 1954 in einem deutschen Dorf in Westsibirien (Gebiet Omsk), lebe seit 1992 in Deutschland. Nach 18 Jahren Bibliotheksarbeit in Omsk und 20 Jahren in der Stadtbücherei Lüdenscheid bin ich nun seit Dezember 2019 Rentnerin. Ich schreibe gern auf meinem Blog und verfüge über eine Homepage. Es gibt zwei Buchveröffentlichungen von mir: Autobiografisches „In der sibirischen Kälte“ und Novelle „Andersrum“. Außerdem bin ich Mitautorin in einigen Almanachen des BKDR Verlages und in verschiedenen anderen Anthologien.

23 Kommentare zu „Wer kommt mit?

  1. Ganz ehrlich; ich möchte nicht in die Zukunft. Das ist mir zu dystopisch. Mir reicht schon das momentane Schreckensszenario. Wenn wir jetzt nicht langsam mit unseren Ressourcen haushalten, dann ist eh alles zu spät. Die Erde überlebt uns allemal!

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    1. Wir wollen doch nicht davon ausgehen, dass es später noch schlimmer wird. Keiner weiß, was kommt, und eine Zeitmaschine kann ich leider auch nicht auftreiben. Also wird es keine Berichterstattung aus der Zukunft geben. 😉

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  2. Also, liebe Rosa, ich bin dabei, nur mal kurz gucken, denn wie oft habe ich schon gedacht, wie es in bestimmten Bereichen des humanoiden Lebens in etlichen Dekaden aussieht. Ich fürchte finster! Ich beobachtete heute eine Ameisenstraße in unserem Hofgarten, die sich von einem Pflanzkübel in einen anderen zog. Wir werden die Biester einfach nicht los und scharfe Geschütze wollen wir nicht auffahren.

    Dabei dachte ich, dass diese winzige Art uns vermutlich überdauern wird, genauso wie Moose, Flechten, Pilze oder Bärtierchen – sie alle sind Überlebenskünstler. Das, worauf wir uns am meisten einbilden, wird uns Menschen irgendwann zum Verhängnis werden – der Verstand, oder genauer, wenn wir ihn verlieren. In der Hinsicht sind wir auf einem guten Weg, betrachtet man die geopolitische Situation.

    Da ich irgendwann in meine kleinsten Bestandteile zerfallen werde, stehen mir alle Wege offen. Vielleicht ein Stern? Ein Bewohner eines anderen Planeten, eine Mikrobe? Dennoch bin ich stinkneugierig, wie die Erdgeschichte weitergeht. Wie sie endet, weiß die Wissenschaft längst.

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    1. Danke, dass du dabei bist, liebe Heather. 😍 Daggi kommt auch mit. Wir machen keinen langen Ausflug, spätestens nach einem Tag sind wir wieder zurück. Dann warten wir geduldig auf den letzten Atemzug, um auf einem anderen Planeten (die beste Variante, finde ich) zu erwachen und die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu sehen. 😊

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  3. „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“ sagte schon Albert Einstein. Aber ich denke nicht, dass er das auch noch in der heutigen Zeit sagen würde, liebe Rosa… und wichtig ist ja in erster Linie, uns in der Gehenwart so zu verhalten, dass wir die Zukunft nicht fürchten müssen, denke ich.
    Hab mir in meiner Jugend den Film „Planet der Affen“ im Kino angeschaut, was für mich inzwischen vom Sinn her garnicht so war utopisch war….
    Liebe Grüße, bleib lieber bei uns in der Gegenwart und machen wir das Beste aus allem!🙂

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    1. Mir bleibt nichts anderes übrig – ich sitze ja in der Gegenwart fest. Für immer wollte ich auch gar nicht weg. Egal, es hat ohnehin keiner eine Zeitmaschine für mich, leider. 😒
      „Planet der Affen“ hat mich seinerzeit auch sehr beeindruckt.

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      1. Hab mir früher mit Begeisterung solche Filme, wie auch „zurück in die Zukunft“ angesehen und mir vorgestellt, was wäre wenn… aber inzwischen würde es mir wahrscheinlich nur noch Angst machen, weil die Entwicklung bei uns auf der Erde zur Zeit teils schon ziemlich extrem ist.
        Was würdest du machen, wenn du die Möglichkeit in die Zukunft zu schauen hättest und das was du dann siehst schlimmer als nur erschreckend ist?🙄

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      2. Solche Filme sehe ich auch jetzt noch gern. 👍
        Was ich machen würde? Gute Frage. Ich würde dann wohl schnell wieder in meine Zeit zurückkehren, mein Leben vielleicht etwas anders leben und niemandem natürlich davon erzählen, was ich gesehen habe. Doch ich gehe davon aus, dass die Menschheit nicht so schlimm endet. An Gott glaube ich nicht, aber an die menschliche Vernunft schon … irgendwie.

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      3. Ich ja auch, aber es gibt inzwischen leider zu wenige dieser Art zu sehen, dafür aber immer wieder schlechte, oft nur noch auf Action gezielte Remakes davon.
        Weiß nicht, ob ich damit wirklich klar kommen würde eine schreckliche Zukunft gesehen zu haben, schon garnicht damit dieses Wissen dann mit mir alleine ausmachen zu müssen und dir Kraft, bei Rückkehr das Leben entsprechend zu ändern… wie soll das funktionieren mit der Angst vor der Zukunft im Nacken.
        Aber was solls, noch gibt’s keine Möglichkeit zur Reise in die Zukunft und oftmals ist es auch besser, großes Glück nicht alles zu wissen was noch kommt.
        An die menschliche Vernunft zu glauben ist zur Zeit fast noch mehr Utopie, als in die Zukunft zu reisen… aber an irgend etwas muss man ja glauben, um die Zuversicht nicht zu verlieren.

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      4. Ich verstehe dich nur zu gut.
        Es bleibt spannend, obwohl – beunruhigend passt besser. 🫣 Von göttlicher Seite wird uns Menschen jedenfalls keine Hilfe kommen. Wir sind auf uns selbst gestellt. Wenn wir es vergeigen, dann sind wir ein Riesenfehler der Natur – der größte aller Lebewesen. 😳

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    1. Jeder, wie er es möchte. ☺️ Es besteht kein Zwang, in eine Zeitmaschine zu steigen, zumal sie noch gar nicht gebaut ist. Wenn es soweit ist, können wir bestimmt noch einmal darüber reden. 😉

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  4. Ich bleibe viel lieber in der Gegenwart. Die Zukunft ist mir viel zu unklar und vielleicht auch viel zu düster!
    Die Gegenwrt kann ich beobachten und einschätzen, wenigstens zum kleinen Teil. während sich die Zukunft noch meiner Vorstellung entzieht, liebe Rosa

    LG von Bruni

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  5. Liebe Rosa,

    einen Tag in der Zukunft zu verbringen hat – im Wissen darum, dass wir nicht bleiben – gewiss seinen Reiz. Ich sehe die Zukunft unserer Erde sehr ambivalent. Lese ich in meinen Lieblingsblogs, bin ich zuversichtlich, weil hier so viele reflektierende Menschen schreiben – bin ich allerdings unterwegs, so ärgere ich mich über den vielen Müll, der achtlos herumliegt oder höre Leute, die sich Gemeinheiten an den Kopf werfen, dann wandelt sich meine Zuversicht in große Bedenken. Und wenn ich Nachrichten höre oder sehe, dann verschwindet jeder Glaube an die Menschheit.

    Nachdenklich hast Du mich wahrlich gemacht mit Deinem Artikel,

    liebe Grüße, C Stern

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  6. Nachdem ein bekannter Aggressor glaubte, innert ein paar Tagen die „schwache“ Ukraine einnehmen zu können – und diese Geschichte nun doch schon ein paar Jährchen dauert; besteht also zwischen Glaube und Ergebnis, ein ziemlich tiefer Spalt, der auch mit grösstem Optimismus nicht wegzudiskutieren ist …

    Es komme immer anders, als man denkt. Somit können wir für die Zukunft immerhin die Hoffnung haben, dass die Suppe nicht so heiss gegessen werden muss, wie sie die Leute zu kochen geglaubt haben, oder nicht, wer weiss ? 😂 😉

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