Veröffentlicht in Autobiografie, Memorial, Persönliches

Das Grab meiner Mutter

Es ist für mich inzwischen so selbstverständlich – mein Leben im Wohlstand, in der Demokratie. Und doch denke ich oft an vergangene Zeiten, daran, was für ein Glück (im Unglück) ich hatte, in Russland als Deutsche geboren zu sein. Sonst wäre meine Familie dem totalitären Regime wohl niemals entkommen.
Eigenartig, dass das Land mir erst im Nachhinein wie ein Albtraum vorkommt. Als ich noch dort lebte und keine Alternativen kannte, schien mir mein Leben normal zu sein.
Ich hatte zu arbeiten und meine Kinder zu versorgen, mich um meinen Mann zu kümmern und meine Freundschaften zu pflegen. Natürlich hatte ich reichlich Kummer, aber auch viele Glücksmomente.
Was der Sozialismus wirklich bedeutet, zeigte sich den Menschen erst in den letzten Jahren der Sowjetunion. Denn als das morsche System in sich zusammenbrach, erblickten wir die zahllosen Leichen im Keller. Die ganze Welt erschauderte angesichts der unmenschlichen Verbrechen an der eigenen Bevölkerung.

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Veröffentlicht in Allgemein, Menschsein

Warum?

Ein Text über ein Thema, das in unserer Welt leider immer noch aktuell ist – auch in besinnlichen Weihnachtszeiten. Wird die Menschheit irgendwann zur Vernunft kommen und anfangen, ihren Planeten, das Leben zu schätzen und zu schützen? Ich habe da, ehrlich gesagt, wenig bis gar keine Hoffnung.

Geschrieben im August 2011 …

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Veröffentlicht in Kurzgeschichte, Literatur

„Welten“ von Rosa Ananitschev

/Eigenwerbung/

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Drei Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, und doch sind sie auf gewisse Weise miteinander verbunden.

Gedankenspielerei, Traumwelt, Fiktion, ernüchternde Realität? Oder doch deine ganz persönliche Hölle auf Erden? Allein auf der großen, weiten Welt zu sein … Eine erschreckende Vorstellung. Wie fühlt sich das an, wie kommt Maja damit zurecht?

Unsere Erde aus einem fremden Blickwinkel … Wie wird sie, wie werden die Menschen, die sie bewohnen, von einer anderen Spezies wahrgenommen? Damit wird Lukas in der Kurzgeschichte „LAWES – das kleine Wunder“ konfrontiert. Wie reagiert der Junge, kann er etwas ausrichten? Ist er vielleicht unsere letzte Hoffnung?

Und was machst du, wenn du plötzlich vor einem Trümmerhaufen stehst? Schaffst du es, eine ganze „Welt“ allein zu Grabe zu tragen?

Menschsein – dem Begriff gibt die Autorin in ihren Geschichten eine besondere Bedeutung und die ProtagonistInnen zeigen uns, dass wir in diesem Universum doch noch nicht ganz verloren sind.

Auch direkt bei Amazon erhältlich:

Veröffentlicht in Netzworking, Social Media

Rauf und runter

Nun ist Shorthand Social an der Reihe. Es wird wieder ausprobiert, herumgespielt, Bilder und Videos gesucht, hochgeladen … gelöscht, wiederholt geladen und dabei immer wieder rauf und runter gescrollt. Nicht umsonst heißt es Shorthand Social – Tool für Scrollytelling 😉 Es ist relativ einfach zu bedienen, da man ohne viele Worte versteht, was man zu tun hat. Aber! Auch wenn ich mir die Finger schon fast wundgescrollt habe, ist es mir nicht gelungen herauszufinden, wie man Bilder so schön ineinander und übereinander gleiten lässt, oder Fotos seitlich vom Text platziert. (Dies habe ich nämlich bei einigen anderen Berichten gesehen und bewundert). Vielleicht geht das auch gar nicht mit einem kostenfreien Account? Also gebe ich mich mit dem zufrieden, was ich selbst hinbekommen konnte 🙂

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