Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches

Meine Mutter und ich

Ein Zitat, das ich vor vielen Jahren entdeckte, berührte mich sehr und ließ mich innehalten. Es ermöglichte mir, in mich hineinzuhören und die Worte als meine persönliche Wahrheit zu erkennen.

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Veröffentlicht in Persönliches

Die Ferndiagnose

Obwohl ich mich zunächst entschlossen hatte, dem keine Beachtung zu schenken und mich nicht aufzuregen, merke ich, dass es mir doch keine Ruhe lässt. Also habe ich beschlossen, die Sache auf eine andere – auf meine – Art abzuhaken: indem ich meinen Gedanken hier freien Lauf lasse. 

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Veröffentlicht in Kurzgeschichten, Menschsein

Du bist frei!

In dieser Geschichte geht es um die Transsexualität. Es sind Worte einer Mutter an ihr schon erwachsenes Kind. Dabei spielt es keine Rolle, ob an eine Transtochter oder einen Transsohn. Wichtig ist, dem Kind wird signalisiert, dass es nicht allein ist. Das Kind wird von seiner Mutter so akzeptiert und geliebt, wie es ist, bekommt Unterstützung und Ermutigung in seinen Entscheidungen.

* * *

„Im eigenen Körper und im Leben gefangen, erwartet mich nichts mehr auf dieser Welt.“
Dieser Satz, ruhig, wie eine längst beschlossene Sache ausgesprochen, traf sie mitten ins Herz …

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Veröffentlicht in Persönliches, Psyche

So war es und so ist es – Im Krankenhaus

Sechsundzwanzig Jahre schon lebe ich in Deutschland und muss zugeben, ich vergleiche immer noch – dieses Land mit dem anderen, den ersten Teil meines Lebens mit dem zweiten. Das geschieht ohne mein Zutun, die Gedanken sind einfach da – beim Einkaufen, beim Bus- oder Zugfahren, bei alltäglichen Erledigungen. Ich finde die Unterschiede stets aufs Neue erschreckend und bedrückend, besonders im Bereich der Medizin.

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Veröffentlicht in Persönliches

Das Wetter und ich

„Bei diesem Wetter kann man doch nur depressiv werden“, höre ich oft den einen oder anderen seufzen, wenn es draußen trüb und regnerisch ist. Dann zucke ich innerlich mit den Schultern und denke (manchmal sage ich es auch laut), dass schlechtes Wetter keine Auswirkung auf meine Stimmung hat. Jedenfalls ruft es bei mir keine Depression hervor.
Auch wenn sie – die Depression – schon da ist, wird sie davon nicht stärker. Ganz im Gegenteil: Wenn ich depressiv bin, dann kann ich es unter dem blauen Himmel, der strahlenden Sonne und dazu auch noch fröhlichen Menschen kaum ertragen – der Kontrast ist zu groß. Dann möchte ich flüchten, mich in eine dunkle Ecke verkriechen und der Welt den Rücken zukehren.

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Veröffentlicht in Persönliches

Unsterblich?

Im Teenager-Alter dachte ich viel (eigentlich zu viel!) über die Menschheit, das Leben, das Universum und den Sinn von alledem nach. Und noch früher, als Kind, fühlte ich mich gar unsterblich. Die kleine Rosa war überzeugt, dass sie immer in dieser Welt existieren wird. Es war ein eigenartiges Gefühl, viel mehr schon ein unerschütterbares Wissen, das für mich genauso selbstverständlich wie das Atmen war.*
Wenn ich mit meinen Eltern zu Beerdigungen ging (was im Dorf, in dem jeder jeden kannte, vergleichsweise oft vorkam) und die Verstorbenen in den Särgen mit etwas Unmut, aber neugierig beäugte, war mir selbst klar: jung oder alt – ich werde nie tot in so einer Kiste landen. Allein der Gedanke daran kam mir absurd vor. Die anderen … ja, die waren wohl sterblich – das konnte ich nun nicht abstreiten. Aber ich … ich nicht. Ich bin etwas ganz Besonderes, fühlte ich. Ich werde immer leben – das stand fest. Felsenfest. Die Ewigkeit machte mir damals keine Angst – ich hatte ja noch einiges zu tun auf dieser Welt.

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Veröffentlicht in Persönliches, Social Media

Kleine Spielereien mit dem neuen WordPress-Editor

Ausprobiert habe ich ihn ja schon – den Gutenberg-Editor – und einige meiner Beiträge bereits neu gestaltet. Leider funktioniert nicht alles so richtig. Ich hoffe, die Verbesserungen kommen noch. Es kann allerdings auch sein, dass mein WordPress Theme Scratchpad nicht gut für Gutenberg geeignet ist. Ich möchte aber kein anderes haben; ich mag Scratchpad, gerade weil es so farbenfroh und verspielt ist, und werde es auf keinen Fall gegen ein anderes Theme tauschen.
Das ist nun mein erster Absatz. Wie man merkt, können dafür Hintergrundfarben, Schriftfarben sowie ein großer Initialbuchstabe (der sieht jedoch im Editor viel hübscher aus als in der Besucher-Ansicht) gewählt werden. Natürlich ist es auch möglich – wie bisher – fett und kursiv zu schreiben oder einen Link einzufügen.

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Veröffentlicht in Literatur

„Andersrum“ in Aktion

Heute, am 4. Januar, startet die Preisaktion für „Andersrum“.

Ab dem 4. Januar kann das eBook „Andersrum“ bei Amazon und vielen anderen Shops kostenlos heruntergeladen werden. Die Preisaktion endet am 7. Januar.

Ich freue mich über eure Feedbacks und Rezensionen!

Veröffentlicht in Video

Kinder

Ein Herz für Kinder. Mit dem Lied „Kinder“ setzt sich Wolfgang Edelmayer für einen achtungsvollen Umgang mit Kindern ein.

Ein wundervoller Song und bewegende Bilder.

Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches, Psyche

Die Geschichte (m)einer Depression

Das Thema Depression kommt immer wieder in meinen Texten vor, und trotzdem fehlen mir für die Beschreibung dieser grauen Hexe oft die passenden Worte. Ja, für mich ist sie eine graue Hexe und dazu auch noch mit vielen Gesichtern. Es kann ein hämisch grinsendes, ein Panik einjagendes, ein aus der Ferne beobachtendes, es kann aber auch ein gleichgültiges und nichtssagendes Gesicht sein, aber es ist stets dunkel, farblos und hässlich. Mit einem Wort – grauenvoll.

Sie nahm von mir Besitz, als ich etwa fünf Jahre alt war. Vielleicht war sogar die folgende Episode, die ich noch gut in Erinnerung habe, der Moment, in dem sie sich mir zum ersten Mal zeigte.

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Veröffentlicht in Gedichte, Poesie, Psyche

Heimsuchung

NIBIRU schreibt ausdrucksstarke und wunderschöne Gedichte, die so viel an Lebenserfahrungen, Gefühlen und Empfindungen wiedergeben, dass ich oft denke: Ja, so hätte ich es auch gern in Reime gefasst, wenn ich denn könnte. Aber zum Dichten fehlt mir das Talent, dafür kann ich jedoch ein bisschen Prosa.

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Veröffentlicht in Psyche

Vom Nationalist zum Weltenbürger | Heidrun Regina Sommer

Diesen Blog-Artikel von Heidrun Regina Sommer möchte ich gerne – ohne viele Worte – hier teilen. Lest und schaut selbst … und macht euch eure Gedanken.

über Vom Nationalist zum Weltenbürger | Heidrun Regina Sommer

Veröffentlicht in Kurzgeschichten

Ich kann ja fliegen!

(Für Julia)

Ach, wie schön es ist, zu leben! Die Sonne, die Wärme zu spüren! Die Blumen, ihre prachtvollen Farben und Formen, ihre Vollkommenheit zu bewundern, von ihren köstlichen Säften zu trinken!

Ich liebe diese Welt, und obwohl ich sie gerade erst betreten habe, kenne ich schon viele ihrer Geheimnisse. Zum Beispiel weiß ich: Das riesige Wesen, das in der Nähe auf der grünen Wiese sitzt, mich mit großen Augen betrachtet und die Hand nach mir ausstreckt, ist eigentlich noch ganz klein. Es ist ein kleiner Mensch, ein Kind. Ich weiß sogar, dass es ein Mädchen ist und dass es mich noch nie zuvor gesehen hat. Auch ich sehe es heute zum ersten Mal.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Persönliches, Psyche

Zersplittert

Zum ersten Mal wurde ich damit im Alter von neunzehn Jahren konfrontiert. Es war, als ob sich plötzlich ein Aktenvernichter in meinem Kopf aktivierte, der meine Gedanken, Empfindungen und Erinnerungen lautlos kleinhackte. Wie vom Donner gerührt, verstand ich in dem Augenblick nicht, was da in meinem Hirn abgeht, und als nach relativ kurzer Zeit (Minuten, Stunden?) der ‚Aktenvernichter‘ verschwand und normale Gedanken wieder möglich waren, war ich sehr erleichtert. Ich schrieb diese Merkwürdigkeit meiner Müdigkeit zu – ich fühlte mich an dem Tag wirklich ziemlich erschöpft.
Leider blieb es nicht bei diesem einen Mal.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Menschsein, Persönliches

Von Umarmungen und anderen Herzlichkeiten

Es war nicht nur der Sprung in eine fremde Welt, es war das Eintauchen in eine andere Atmosphäre … damals, vor 25 Jahren. In eine wärmere Atmosphäre, sowohl im direkten als auch im übertragenen Sinne. Schon von dem Moment an, als wir das Areal der Lufthansa im Moskauer Flughafen Domodedowo betraten, spürte ich sie – die Veränderung. Im Flugzeug die Crew – lächelnd, einladend, hilfsbereit. Am Flughafen Frankfurt am Main – alles hell, ruhig, ohne Hektik. Die Gesichter der ersten Deutschen, denen ich begegnete, so ganz anders – entspannt, freundlich. Frei.

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur

Ich liebe es nach wie vor

Auszug aus meinem Buch „In der sibirischen Kälte“

… In Heimtal gab es eine richtige Dorfbücherei, die ich natürlich so oft wie möglich besuchte. In dieser Zeit entdeckte ich für mich den Dichter Michail Lermontow. Ich war fasziniert von seinen Gedichten und besonders von dem Poem „Mcyri“ (Der Novize). Ich hätte damals so gern ein eigenes Exemplar von „Mcyri“ gehabt, um das Poem immer wieder lesen zu können, aber ich musste mich damit begnügen, die Verse in ein Heft abzuschreiben. Es klingt vermutlich lachhaft, aber so bescheiden verlief mein Leben nun mal vor vielen Jahren. Heute noch kann ich mir fast alle Strophen dieser poetischen Erzählung ins Gedächtnis rufen. Ich habe „Mcyri“ auch in Deutsch gelesen, aber mit dem Original kann sich die Übersetzung nicht messen. Ich fühlte mich seelenverwandt mit Mcyri. Seine Qual war auch meine Qual, seine Sehnsucht auch die meine, denn wie er empfand ich mein Leben oft als Gefängnis …

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Veröffentlicht in Autobiografie, Literatur

Rosa Ananitschev: Andersrum

Making of

Es sollte eine Kurzgeschichte zu einem Bild werden … eines, auf dem ein kleines Mädchen eine riesige, in die Erde eingepflanzte, leuchtende Glühbirne bestaunt. Eine Mischung aus Fantasie und eigenen Kindheitserlebnissen – zunächst als abgeschlossene Geschichte auf einer Internetplattform.
Im Mittelpunkt steht die kleine Lisa, ein Kind, das in einem sibirischen Dorf aufwächst und Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Fremden macht. Der Fremde will Lisas sehnlichsten Wunsch erfüllen und sie von ihrer Traurigkeit und den Albträumen befreien.
Das kleine Mädchen wuchs mir von Anfang an ans Herz und als ich die fünf Begriffe „Frühlingsbote, Berggipfel, rote Stiefel, Kieselstein, Suppe“ als Vorgabe für eine neue Kurzgeschichte vor Augen hatte, sprangen mich die ‚roten Stiefel‘ förmlich an. 

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Veröffentlicht in Autobiografie, Menschsein, Persönliches

Wer bist du?

Dieser Text ist 1995 in der Schreibwerkstatt entstanden. Er berührt mich beim Lesen immer wieder aufs Neue, steckt in ihm doch so viel, damals schon geahntes.

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Veröffentlicht in Allgemein

DSGVO

Avatar von Arno von RosenArno von Rosen

Arno von RosenZuerst einmal die guten Nachrichten. Niemand der einen privaten Blog (also ohne Gewinnabsicht) betreibt, muss ein Impressum hinterlegen. Auch sind die ganzen Einstellungen am Blog nicht halb so schwierig, wie in der Öffentlichkeit gerne behauptet wird, denn die Plattformbetreiber müssen selber dafür Sorge tragen, dass ihre Mitglieder rechtlich geschützt sind. So bleiben in der Regel wenige Klicks übrig, um einen Blog sicher zu machen. Bei kommerziellen Blogs und Seiten sieht das etwas anders aus, denn diese müssen ein Impressum führen (hier mehr dazu), doch eine Telefonnummer ist auch hier nicht zwingend erforderlich. Wer seine eigene Webseite betreibt, sollte beachten diese als https zu verschlüsseln, so wie es bei wp oben in der Eingabezeile zu sehen ist (grünes Schloss). Plattformen machen dies automatisch, aber eigene Seiten nicht. So muss man diese Option vom Provider (zum Beispiel 1&1 usw.) dazubuchen lassen. Dies ist…

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Veröffentlicht in Netzworking, Social Media

Da ist Leben drin

Zu guter Letzt

Das NETzWorking war gar nicht so einfach, und die Meinungen darüber spalten sich. Ich kann die Kritik verstehen. Ja, es hat uns viel Zeit gekostet und einige der Teilnehmer haben die Aufgaben, zumindest teilweise, mit „nach Hause“ nehmen müssen. Auch ich habe so manches am Heimcomputer erledigt – das betrifft im Besonderen die Blogbeiträge. Ich gebe zu – ich feile immer etwas länger an meinen Texten (ganz gleich, ob es kurze oder ausführliche sind) und schicke sie in die weite Welt hinaus erst, nachdem ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, erst wenn ich mir selbst sagen kann: „Ja – so ist es gut!“ :-)

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